80.000 Euro Ersparnis allein in der Hardware

Servervirtualisierung am Universitätsklinikum Aachen

29.08.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Virtualisierungsziel am Universitätsklinikum Aachen (UKA) in Aachen war die drastische Verringerung der ständig steigenden Serverkosten und eine schnellere Reaktionsfähigkeit auf die Anforderungen des Klinikbetriebs. Und anschließend gab es noch eine ganze Reihe weiterer Kostensenkungen.

Nach der Entscheidung für eine Servervirtualisierung wurde das Windows Server 2008 R2 Datacenter mit Hyper-V-Technologie implementiert und in diesem Zusammenhang 45 Prozent der bestehenden Server mit hohen SAP- und Datenbank-Workloads virtualisiert. In der Folge konnte das Klinikum mehr als 80.000 Euro an fälligen Serverkosten einsparen und zudem die jährlichen Energiekosten reduzieren.

Mit der hochvirtualisierten Infrastruktur kann der Support sämtlicher Server und Anwendungen rund um die Uhr erfolgen. Da IT-Mitarbeiter nun neue Server in wenigen Stunden, und nicht über Wochen oder sogar Monate hinweg implementieren und sich die Verwaltung der Infrastruktur mit der Microsoft System Center-Lösung insgesamt weitaus effizienter gestaltet, sind die IT-Mitarbeiter in der Lage, wesentlich schneller auf die Anforderungen des Klinikbetriebs zu reagieren.

Das Universitätsklinikum Aachen (UKA) ist ein modernes medizinisches Zentrum, das im Nordwesten Deutschlands an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden liegt. Über 5.500 Mitarbeiter sind in den Bereichen medizinische Versorgung, Lehre und Forschung tätig. Das Klinikum verfügt über 1.510 Betten und behandelt jedes Jahr rund 45.000 Patienten stationär sowie 200.000 Patienten ambulant. Zudem befindet sich die medizinische Fakultät der RWTH Aachen unter dem Dach des Universitätsklinikums Aachen. Die Fakultät bildet rund 2.700 Studenten der Medizin und Zahnmedizin aus.

Wie andere Universitätskliniken in dieser Region weist auch das UKA einen defizitären Haushalt auf und fahndet daher permanent nach Möglichkeiten zur Kostenverringerung. Der IT-Abteilung am UKA war klar, dass die Virtualisierung der über 550 Server des Klinikums enorme Einsparungsmöglichkeiten bietet.

Viele ältere Anwendungen liefen unter 32-Bit-Betriebssystemen und konnten daher nicht von der weitaus höheren Speicher- und Rechenleistung der neueren Server profitieren - die Mehrzahl der Server stellten lediglich 10 oder 20 Prozent der Leistung bereit. Aus diesem Grund war das UKA gezwungen, immer mehr Hardware zu erwerben, um die erforderliche Verarbeitungskapazität zu gewährleisten.

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