Mecklenburg-Vorpommern Schwesig sieht deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung

Quelle: dpa

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Digitale Innovationszentren, gigabitfähige Internetanschlüsse für 53 Prozent der Haushalte – und Funklöcher: In Mecklenburg-Vorpommern geht es mit der Digitalisierung voran, viele ländliche Regionen warten aber noch auf den Glasfaserausbau.

Glasfaserausbau ist die Basis für Fortschritt und Digitalisierung, nicht nur in den Innovationszentren
Glasfaserausbau ist die Basis für Fortschritt und Digitalisierung, nicht nur in den Innovationszentren
(© © Alexander Limbach – stock.adobe.com )

Nach Überzeugung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist Mecklenburg-Vorpommern in den zurückliegenden vier Jahren bei der Digitalisierung spürbar vorangekommen. „Die Zahl der Haushalte mit einem gigabitfähigen Internetzugang ist zwischen 2018 und 2021 von 14,9 auf 53,3 Prozent angestiegen. Mecklenburg-Vorpommern hat damit die größte Zuwachsrate aller Bundesländer und die beste Gigabit-Versorgung in den ostdeutschen Bundesländern“, sagte Schwesig anlässlich eines Besuches im Digitalen Innovationszentrums Greifswald, mit dem sie am Mittwoch ihre MV-Tour fortsetzte.

Mit Unterstützung des Bundes wolle das Land in den nächsten Jahren den Glasfaserausbau vor allem auch in ländlichen Regionen weiter voranbringen und weiße Flecken ohne Internet sowie graue Flecken mit nur schwacher Anbindung beseitigen.

Für die Ertüchtigung des Datennetzes hat Mecklenburg-Vorpommern bislang 1,34 Milliarden Euro vom Bund zugesprochen bekommen. Das Land steuert weitere 727 Millionen Euro bei. Doch blieb das Ausbautempo – auch wegen der Corona-Pandemie und fehlender Baukapazitäten – hinter den Wünschen vieler Nutzer zurück.

Laut Regierung wurde in 32 der 129 für den geförderten Ausbau bewilligten Projektgebiete der Trassenbau abgeschlossen, in den anderen seien Unternehmen mit der Umsetzung beauftragt worden.

Wie aus dem aktuellen Breitbandatlas des Bundes hervorgeht, verfügten Mitte 2021 rund 81,5 Prozent aller Haushalte im Nordosten über schnelle Internetanbindungen von wenigstens 50 Megabit pro Sekunde. In Sachsen-Anhalt als vorletztem Bundesland waren es 90,2 Prozent, im Bundesdurchschnitt 95,1 Prozent.

Schwesig verwies in ihrer Mitteilung darauf, dass zu der 2018 von der Landesregierung beschlossenen digitalen Agenda auch der Aufbau von sechs digitalen Innovationszentren im Land gehöre. „Alle Zentren haben ihre Arbeit aufgenommen. Sie unterstützen Existenzgründerinnen und Existenzgründer, beraten aber auch schon am Markt etablierte Unternehmen bei der Erschließung digitaler Geschäftsfelder“, sagte die Regierungschefin.

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