EU-Projekt CONCORDIA

Schutz der digitalen Gesellschaft vor Cyberangriffen

| Redakteur: Ira Zahorsky

Freuen sich über das EU-Projekt: (v. l.) Prof. Klaus Buchenrieder (Technischer Direktor CODE), Prof. Merith Niehuss (Präsidentin der Universität der Bundeswehr München), Prof. Gabi Dreo (Leitende Direktorin CODE) und Rafael Carretero (Koordinator der EU Kommission)
Freuen sich über das EU-Projekt: (v. l.) Prof. Klaus Buchenrieder (Technischer Direktor CODE), Prof. Merith Niehuss (Präsidentin der Universität der Bundeswehr München), Prof. Gabi Dreo (Leitende Direktorin CODE) und Rafael Carretero (Koordinator der EU Kommission) (Bild: Universität der Bundeswehr München)

Das Forschungsinstitut CODE an der Universität der Bundeswehr München ist seit Anfang Januar 2019 Projektkoordinator für das EU-Projekt CONCORDIA.

Ziel des EU-Projektes CONCORDIA ist die Vernetzung von Cybersicherheitszentren in Europa, die Entwicklung von IT-Produkten und -Dienstleistungen mit der Industrie sowie die Etablierung einer Plattform für die Aus- und Weiterbildung von IT-Kompetenzen europaweit.

CODE koordiniert bei diesem Projekt insgesamt 46 Projektpartner. Dazu zählen 23 Universitäten und 23 Unternehmen. Zu den universitären Partnern gehören renommierte Hochschulen und Forschungsinstitutionen wie die Universität Twente, die Universität Mailand, das Imperial College London, die Technische Universität Darmstadt, die Universität OsloMet und das Leibniz-Rechenzentrum. Bei den Unternehmenspartnern sind unter anderem Siemens, BMW, Infineon, Airbus Space and Defence sowie Klein- und Mittelständische Unternehmen wie secunet und Bitdefender mit dabei.

„Mit CONCORDIA wollen wir zahlreiche IT-Kompetenzen bündeln, um die digitale Souveränität von Europa zu erhöhen“, erklärt die leitende Direktorin von CODE, Prof. Gabi Dreo. „Wir wollen Europa und die digitale Gesellschaft gegen Cyberangriffe schützen und entwickeln dafür Konzepte, Werkzeuge und Produkte“, so Prof. Dreo weiter. Dieser Schutz umfasse die ganze Spanne der Gesellschaft. Von den Bürgerinnen und Bürgern über Unternehmen bis hin zu staatlichen Institutionen und Einrichtungen. Ziel sei es ferner, Mechanismen für die Aus- und Weiterbildung von IT-Kompetenzen innerhalb von CONCORDIA zu entwickeln.

Das Forschungsinstitut CODE setzte sich mit dem Projektvorschlag CONCORDIA in einem aufwändigen Auswahlverfahren als Projektkoordinator gegen Wettbewerber durch. CODE hat laut Prof. Dreo mit der IT-Kompetenz von mehreren Professuren und jahrelanger Erfahrung in der Cybersicherheits-Forschung in Verbindung mit einer sehr guten nationalen und internationalen Vernetzung überzeugt.

Das EU-Projekt CONCORDIA hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird von der EU mit 16 Millionen Euro finanziert. Zu dieser Summe kommen noch nationale Förderungen und Unternehmensmittel in Höhe von 7 Millionen Euro.

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