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Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) Schnellere, einheitliche Installation auf allen Rechnern

| Redakteur: Gerald Viola

Für Unternehmen und Organisationen mit einer größeren Anzahl von Arbeitsplatzrechnern bedeutet die Migration auf ein neues Betriebssystem die Einführung neuer Anwendungssoftware oder deren Aktualisierung in der Regel einen erheblichen Zeitaufwand und entsprechende Kosten, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch-Gladbach vertraut deshalb für ein zentrales und zum großen Teil automatisiertes Management ihrer IT-Landschaft auf die Lifecycle-Management-Software Empirum der matrix42 AG, um Zeit und Kosten einzusparen.

Nach Aussagen renommierter Marktforschungsunternehmen wie Forrester Research ist die Akzeptanz des neuen Microsoft-Betriebssystems Vista speziell bei großen Unternehmen mit einer Vielzahl von Arbeitsplätzen noch sehr verhalten. Wichtigster Grund ist dabei unter anderem die Scheu vor dem hohen Zeit- und Kostenaufwand für die Systemumstellung und das notwendige Verteilen der Software.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), technisch-wissenschaftliches Forschungsinstitut des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS), wollte bei der Verwaltung ihrer etwa 500 PCs nicht nur Zeit gewinnen, sondern vor allem einheitliche Informationen und Anwendungen auf allen Rechnern gewährleisten. „Es klingt vielleicht etwas übertrieben, aber früher konnte es passieren, dass auf fünf verschiedenen PCs auch fünf verschiedene Software-Versionen installiert waren“, sagt Hartmut Treichel, stellvertretender Leiter und Projektverantwortlicher des Referats Z2 für IT-Kommunikation und -Organisation. Die Entscheidung für eine zentrale Verwaltungslösung der gesamten IT-Umgebung fiel auf die Lifecycle-Management-Software Empirum der Neu-Isenburger matrix42 AG.

Automatisierter Ablauf

Mithilfe dieser Software lässt sich der komplette Lebenszyklus eines Servers oder PCs zentral verwalten – und das gilt natürlich auch für eine große Anzahl von Installationen. Durch den automatisierten Ablauf der Mehrzahl der administrativen und technischen IT-Prozesse sind erhebliche Einsparungen bei Ressourcen und Kosten möglich.

Wie IT-Experte Treichel erläutert, werden bei der BASt die Komponenten Software Management für das Verteilen neuer oder aktualisierter Software und OS Installer zur automatischen Betriebssystem-Installation oder -Migration eingesetzt. Und darüber hinaus Inventory, eine Inventarisierungskomponente für Hard- und Software, mit der auch Lizenzen verwaltet werden können. Ein wichtiges Argument bei der Entscheidung für Empirum war die Möglichkeit der sukzessiven Einführung der Lösung, was nach Aussagen der IT-Verantwortlichen einen deutlich geringeren Aufwand an Kosten und Zeit bedeutet hat.

Bei der Komponente Inventory steht für Hartmut Treichel nicht das Lifecycle Management im Vordergrund, sondern die bessere Übersicht über die vorhandene Hardware und die darauf installierte Software. Dazu gehört im Falle der Einführung neuer Applikationen oder der Migration auf ein neues Betriebssystem auch die Möglichkeit, frühzeitig und schnell die notwendigen Hardware-Voraussetzungen überprüfen oder schaffen zu können. Die wesentlichen Vorteile der Lösung sieht Treichel nicht zuletzt in der deutlich schnelleren Installation von Rechnern und Software. Bei der vorherigen Rechner-für-Rechner-Umstellung war nicht nur das IT-Team im Dauereinsatz, auch die Mitarbeiter an den jeweiligen Arbeitsplätzen konnten während der Umstellungsphase ihre PCs nicht nutzen.

„Heute lassen sich Aktualisierungen oder die Überspielung von Patches gewissermaßen im Handumdrehen erledigen. Das schont nicht nur unsere Ressourcen, es verringert auch die Kosten und darüber hinaus werden unsere Mitarbeiter auch weniger in ihrem normalen Arbeitsablauf blockiert.“

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