Siemens Datenmanagementsystem „RapidComm“

Schnellere Arbeitsabläufe am Point of Care

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Im Fokus: Die Verbesserung von Kontrolle, Effizienz und Transparenz von POC-Testprogrammen
Im Fokus: Die Verbesserung von Kontrolle, Effizienz und Transparenz von POC-Testprogrammen (Bild: Siemens AG)

Bei „RapidComm“ handelt es sich um die IT-Lösung für das zentrale Management von Siemens-Analysesystemen am Point of Care (POC). Neben der RapidComm Web Application ist auch eine Schnittstelle zu PEP (Personalized Education Plan), dem webbasierten Schulungsprogramm für die Bediener von Siemens-Labordiagnostiksystemen.

„Point-of-Care-Kunden sind nicht nur für den Betrieb Hunderter über das ganze Krankenhaus verteilter Systeme verantwortlich, sondern sollen auch die Fortbildung und den sicheren Gerätezugang für alle Anwender gewährleisten und dabei schnelle, zuverlässige Ergebnisse liefern“, sagt Dr. David Stein, CEO der Business Unit Point of Care in der Division Diagnostics von Siemens Healthcare. „Mit den neuen mobilen Zugriffsmöglichkeiten und der zentralen Organisation des Bediener -Rezertifizierungsprozesses unterstützt das neue RapidComm-System unsere Kunden dabei, diese Herausforderungen besser zu bewältigen.“

Das POC-Ecosystem berücksichtigt laut Aussage von Siemens die zahlreichen voneinander abhängigen Komponenten, die für patientennahe Tests im Krankenhaus wichtig sind. Dabei steht die Verbesserung von Kontrolle, Effizienz und Transparenz von POC-Testprogrammen im Mittelpunkt. Das POC-Ecosystem umfasst mehrere Kernkomponenten wie Bedienermanagement, Qualitätskontrollen, Compliance Management, Bestandsmanagement, Fernsteuerung und mobilen Zugriff.

Die wachsende Nachfrage nach Smartphone-Lösungen wird berücksichtigt

Zur jüngsten Version des RapidComm-Systems gehört außerdem die RapidComm Web Application. Diese Funktion soll die wachsende Nachfrage nach Lösungen für Handheld-Geräte wie Smartphones, Tablets, iPads und Webbrowser Clients berücksichtigen –. unabhängig davon, wo sich der Anwender gerade befindet, soll ihm die Webapplikation die Möglichkeit bieten, sich einen schnellen Überblick über den Status der Systeme zu verschaffen und weitere Details einzusehen, wie beispielsweise die Füllstände und Verfallsdaten der Kassetten.

Laut Siemens erhält der Kunde mit dem Upgrade automatisch Zugang zum PEP-Administrator-Tool, einem Web-basierten Trainingsmanagement-Programm für POCKoordinatoren. Über diese Funktion kann der Koordinator für einen Systembediener individuelle Internet-basierte Fragebögen (e-quizzes) erstellen, die dann zu Trainings- und Zertifizierungszwecken bearbeitet werden müssen.

Sicherer Zugriff

Außerdem kann das RapidComm-System automatisch Bediener rezertifizieren, ihre IDs und Passwörter zentral organisieren, auf die jeweiligen POC-Systeme herunterladen und so für einen sicheren Zugriff sorgen. Mit dieser Funktion können POC-Verwalter die Zahl der manuellen Schritte im Bediener-Zertifizierungsprozess reduzieren.

Weiterhin ermitteln neue Device Workload Reports die Anzahl an Patienten- und Qualitätskontrollproben, die in einem bestimmten Zeitraum gemessen wurden. Sie unterstützen die Kunden dabei, ihre Bestände an Verbrauchsmaterial zu verwalten. Ferner zeichnet das neue System elektronische Überprüfungen von Patienten- und Qualitätssicherungs-Ergebnissen auf und ermöglicht es, Schulungen für Bediener sowie deren Bewertung zu dokumentieren.

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