Öffentliche Verwaltung fordert Software-Schmieden heraus

Schnell auf den Wandel reagieren

26.01.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Dr. Margrit Müller-Ontjes
Dr. Margrit Müller-Ontjes

Fit für die Zukunft, konkrete Ziele für das Neue Jahr und Investitionssicherheit durch agile Software-Entwicklung.

Dr. Margrit Müller-Ontjes, Vorstand der MACH AG, im Gespräch mit der eGovernment-Computing-Redaktion.

Sie waren im November wieder Exklusivpartner des eGovernment Summit auf dem Petersberg in Bonn. Bereits zum dritten Mal. Warum engagieren Sie sich dort?

Müller-Ontjes: Aus zwei Gründen: Erstens diskutieren dort die wesentlichen eGovernment-Akteure aus Deutschland. Das ist ein kleiner, exklusiver Kreis. Es gibt sonst kaum eine Gelegenheit, in so kurzer Zeit so viele Impulse aufzunehmen und sich auszutauschen. Zweitens werden beim Summit aus unserer Sicht die richtigen politischen Themen zu den Feldern eGovernment, Effizienzsteigerung, Bürokratieabbau und Management öffentlicher Einrichtungen diskutiert. Der Summit blickt nach vorne und greift Themen auf, die bei anderen Veranstaltungen später diskutiert werden.

Zum Beispiel das Themenfeld Social Media?

Müller-Ontjes: Ja, zum Beispiel. Das wird auch bei anderen Veranstaltungen – und aus meiner Sicht zu Recht – diskutiert. Auf dem Petersberg ist der Austausch aber besonders eng, von Vertrauen geprägt und dadurch sehr fruchtbar. Und die Beteiligten leiten aus den Diskussionen oft Aktivitäten ab, die man im kommenden Jahr rückblickend bewerten kann. Insofern gibt es auch eine gewisse Nachhaltigkeit.

Eignet sich auch die CeBIT für einen solchen Austausch?

Müller-Ontjes: Die CeBIT ist die herausragende IT-Messe. Der öffentliche Bereich hat mit der neuen Plattformstrategie der Messe, Stichwort CeBIT Gov, noch an Bedeutung gewonnen. Allerdings werden hier andere Diskussionen geführt. Als Austauschplattform ist die CeBIT aber sehr wichtig. Wir erfahren in den Messetagen immer sehr viel und haben gute Gelegenheiten, uns mit Interessenten und Kunden auszutauschen. Auch in Zeiten von Web 2.0 spielt die persönliche Begegnung eine wesentliche Rolle.

Auf der CeBIT werden immer auch Produktinnovationen vorgestellt. Sie haben eine neue Generation Ihrer integrierten Software für den Oktober 2011 angekündigt. Was wird man davon auf der CeBIT schon sehen können?

Müller-Ontjes: Wir werden erste Einblicke in die neuen Möglichkeiten geben und natürlich auch das Nutzer-Design vorstellen. Unsere Kunden sind darauf schon sehr gespannt. Hierfür planen wir einen speziellen Tag für Kunden und Interessenten. Generell sind wir bekannt für ein attraktives Messe-Programm, Best Practices sowie kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das dürfen die Besucher auch im März wieder von uns erwarten.

Was sind die wesentlichen Neuerungen bei der neuen Generation?

Müller-Ontjes: Ein attraktives Design, eine enorme Anpassungsfähigkeit und noch mehr Sicherheit. Verwaltungen werden mit dem Produkt in die Lage versetzt, den Wandel aktiv zu gestalten und auf geänderte Anforderungen – seien sie fachlicher, organisatorischer oder technischer Natur – angemessen und ohne Softwarewechsel reagieren zu können.

Was waren die Gründe für die Neuentwicklung der ERP-Software?

Müller-Ontjes: Wir erleben aktuell einen rasanten Wandel – in allen Lebensbereichen. Das betrifft auch den Öffentlichen Sektor. Verwaltungen müssen sich immer schneller auf veränderte Rahmenbedingungen, veränderte Erwartungshaltungen und Kommunikationsgewohnheiten einstellen. Das erfordert eine ernorme Flexibilität. Und IT-Werkzeuge, die einen großen fachlichen Umfang bieten, aber leicht zu bedienen und zu erlernen und die einfach zu betreiben sind. Dass wir das gemeinsam mit unseren Kunden auch bisher gut konnten, haben wir zum Beispiel beim Gesundheitsfonds bewiesen. Künftig wird das noch einfacher möglich sein, und das wiederum erhöht die Sicherheit.

Die technologische Basis und das Framework ändern sich auch?

Müller-Ontjes: Künftig werden wir alle Anwendungen der MACH-Software, auch die des Finanzwesens, unter einer attraktiven Oberfläche webbasierend zur Verfügung stellen. Dabei setzen wir auf modernste Entwicklungstools, die auf weltweit anerkannten Standards basieren. Unser Produkt wird das modernste sein, ohne technologischen Belast aus vorherigen Versionen, das ausschließlich für den Public Sector entwickelt wurde und in dem gleichzeitig viele Jahre Erfahrung stecken: 25 Jahre Praxis kombiniert mit zukunftssicherer Technologie.

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