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eGovernment-Projekt bei der Bundesagentur für Arbeit Schluss mit Aktenschubsen – die eAkte hält in Nürnberg Einzug

| Redakteur: Gerald Viola

Aktenberge, die mit großem Aufwand hin und her transportiert werden müssen, bestimmen in der Bundesagentur für Arbeit noch immer den Arbeitsalltag. Dies soll sich mit Einführung der eAkte komplett verändern. In den nächsten Jahren werden durch ein unternehmensweites einheitliches Dokumentenmanagementsystem die Papierberge nach und nach in allen Arbeitsagenturen verschwinden. Ziel ist die transparente und mandantenfähige Ablage, Verteilung, Bearbeitung und Verwaltung elektronischer Dokumente und Akten.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Einführung der elektronischen Akte (eAkte) an IBM vergeben. Eingesetzt wird die Enterprise Content Management Plattform FileNet P8 von IBM, wobei eine für die BA maßgeschneiderte Bedienoberfläche gesondert entwickelt wird. Das Projekt ist Teil der eGovernment Strategie der BA, die damit ihre Leistungsfähigkeit weiter verbessern will.

„Mit der eAkte wollen wir mehrere Ziele gleichzeitig erreichen: Unsere Bearbeitungszeiten zum Vorteil unserer Kunden maßgeblich senken, die Transparenz im Gesamtsystem erhöhen und die BA noch leistungsfähiger machen“, sagt Rainer Wrobel, Projektleiter, von der Bundesagentur für Arbeit.

Anders als bisher bei der Bearbeitung von Papierakten möglich, erlaubt die eAkte den sofortigen und gleichzeitigen Zugriff von berechtigten Mitarbeitern auf Dokumente und Akten und verbessert damit maßgeblich die Auskunftsfähigkeit in den Arbeitsagenturen. Laufwege und Aktensuche gehören dadurch der Vergangenheit an.

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