Indische Programmierer scheitern an Dienstleistungsrichtlinie

Schleswig-Holstein und Hamburg starten mit Not-DLR (Update)

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Dataport liefert gesetzeskonforme Lösung – aber wichtige Infrastrukturkomponenten fehlen

Dazu Dataport, IT-Dienstleister der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg: „Wie und mit welchen Mitarbeitern dieser Dienstleister die notwendige Software-Lösung entwickelt, war nicht Gegenstand des Zuschlags. Der Dienstleister hat sich seinerseits für Teilaufgaben einer Konzerntochter in Indien bedient.“

„Nachdem deutlich wurde, dass die vereinbarten Termine nicht gehalten, zugesagte Funktionalitäten nicht zeitgerecht geliefert und der Auftragnehmer eine zeitgerechte Gesamtfertigstellung nicht mehr zusagen konnte, hat Dataport nach Abstimmung mit den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit eingestellt“, so Dataport weiter.

Befragt, ob dadurch die Umsetzung der Richtlinie verzögert werde, erklärte Dataport: „Betroffen sind die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Umsetzung der EG-DLR wird sich nicht verzögern; beide Länder werden zum 28. Dezember eine richtlinienkonforme Lösung einsetzen. Allerdings werden einige zusätzliche Infrastrukturkomponenten, die anlässlich der Einführung der EG-DLR neu geschaffen werden sollten, zu Beginn des Jahres 2010 nicht zur Verfügung stehen.“ Zum Stichtag werde eine Lösung eingesetzt, die alle notwendigen Funktionen umfasse. Zwar sei Aufwand für die Entwicklung von Umsetzungskonzepten entstanden, da diese aber weiterhin gültig und verwendbar seien, sei dieser Aufwand nicht vollständig verloren. „Es hat keine Zahlungen in Hinblick auf die Softwareentwicklung gegeben.“

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