Ausgezeichnete Lösung

Schleswig-Holstein und Hamburg gehen gemeinsame Wege

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Auf dem Weg zum (weitgehend) papierlosen Büro

Damit die Anträge von den richtigen Stellen bearbeitet werden können, muss klar sein, wer wann was in welcher Verwaltung macht. Diese Kernfrage soll in elektronischen Abläufen durch ein modernes Prozessmanagement gesteuert werden. Die Daten erreichen zur richtigen Zeit den richtigen Empfänger und können durch standardisierte Formate in den Verwaltungen ohne Medienbruch weiterverarbeitet werden. Das Transportmanagement sorgt dafür, dass die Daten verwaltungsübergreifend, sicher, nachvollziehbar und ohne Verzögerungen von einem Verfahren an ein anderes übergeben werden können. Denn die Daten bewegen sich sowohl in internen als auch in öffentlichen Netzwerken.

Viele Verwaltungsleistungen sind gebührenpflichtig, deshalb ist es notwendig, eine einfache, aber zugleich sichere Bezahlfunktion zu integrieren. Was hilft ein schnelles und kostengünstiges Verfahren, wenn anschließend einzelne beteiligte Behörden Rechnungen schreiben oder gar noch Mahnverfahren betreiben müssen? Deshalb können die nötigen Zahlungen online erfolgen, wobei die Verteilung der Einzelbeträge ebenfalls mithilfe der Infrastruktur gesteuert wird.

Das weitgehend „papierlose Büro“, das durch die „eGovernment Infrastruktur 2.0“ entsteht, muss selbstverständlich sämtliche Schritte des Verwaltungshandelns sicher dokumentieren und archivieren. Die elektronische Abwicklung muss rechtssicher sein und darf nicht zu Intransparenz führen. Dafür ist die Einrichtung verwaltungsübergreifender Register erforderlich und wirtschaftlich sinnvoll, teilweise auch bereits gesetzlich vorgeschrieben. Diese Register sollten aufgrund der hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Datenschutz zentral und fachübergreifend organisiert werden.

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