Ausgezeichnete Lösung

Schleswig-Holstein und Hamburg gehen gemeinsame Wege

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Vorteile auf einen Blick

Mit der „eGovernment Infrastruktur 2.0“ gibt es – zumindest in der Theorie – keine Wege- und Wartezeiten mehr, die beteiligten Verwaltungen sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Der Bürger muss nicht wissen, wer für was zuständig ist, denn er hat nur noch einen Ansprechpartner statt vieler Stellen auf unterschiedlichen Ebenen. Deshalb muss er auch nicht diverse Anträge mit denselben Daten ausfüllen, sondern gibt diese nur einmal ein. Durch den Wegfall von Medienbrüchen werden Bearbeitungszeiten kürzer. Die Verwaltungen sparen so Zeit und Kosten sowie langfristig auch Personal.

Die Qualität der Daten steigt, da Doppelerfassungen und dadurch möglicherweise ausgelöste Fehler vermieden werden. Einzelne Behörden können Fachaufgaben für andere übernehmen (Shared Service Center), was zu einer Verringerung von Qualifizierungs-, Personal- und Raumkosten führt.

Durch die gemeinsame Infrastruktur fallen in Schleswig-Holstein und Hamburg geringere Investitionskosten an, als wenn diese jedes Land für sich allein schaffen müsste. Nach höheren „Startgebühren“ wegen der Bestandsanalyse in beiden Ländern sind später die laufenden Kosten geringer, weshalb jedes Land mit rund 60 Prozent des Aufwandes 100 Prozent der angestrebten Lösung erreicht. Die Zusammenarbeit der beiden Länder wird einfacher und gleichzeitig intensiver. Außerdem schafft die gemeinsame Plattform auch die Basis für weitergehende Angebote in der Zukunft.

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