Thin Clients: sicher bei günstigen Betriebskosten

Schlanke Energiewunder

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Plattformunabhängig und zukunftssicher

Anders als bei PCs hängt die Einsatzflexibilität von Thin Clients nicht vom Betriebssystem ab. Thin Clients mit unterschiedlichen Betriebssystemen können in derselben Infrastruktur eingesetzt werden, ohne den Standardisierungseffekt und die Vorteile der einheitlichen Administration zu mindern.

Ob sich letztendlich Windows XP Embedded-, Windows CE- oder Linux-basierende Thin-Clients empfehlen, hängt vom jeweiligen Anwendungsszenario, den Peripheriegeräten sowie den gewünschten Digital Services ab. Für eine reibungslose Anbindung von Peripheriegeräten wie Drucker und Scanner zum Beispiel eignen sich insbesondere Modelle mit Windows XP Embedded, in deren Firmware sich auch kleine Softwaretools, beispielsweise eine TWAIN-Schnittstelle, einbauen lassen.

Einige Hersteller versehen ihre Thin Clients zusätzlich mit leistungssteigernden Protokollerweiterungen, mit Terminalemulationen für den direkten Host-Zugriff oder mit einem nativen SAP-GUI (Graphical User Interface). Solche laufend weiterentwickelten Digital Services bieten viel Konsolidierungspotenzial, da der Thin Client damit die Aufgaben mehrerer Endgeräte übernehmen kann, wie zum Beispiel Host-Terminal, IP-Telefon oder auch Printserver.

In Organisationen mit hunderten oder tausenden Endgeräten fallen die Stromkosten ins Gewicht: Ein Vergleich des Fraunhofer Instituts UMSICHT bescheinigt Thin-Client-Umgebungen einen um 50 Prozent geringeren Strombedarf als PC-Umgebungen. Um die Effizienz zu steigern, bieten sich Virtualisierungslösungen oder eine 64-Bit-Migration der Terminalserver an. Letztere steigert die Benutzerzahlen je Server.

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