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Kostengünstig und arzt-unabhängig Schlaganfall-Reha per Smart-Handschuh

| Autor: Ira Zahorsky

Wichtige Übungen und stärkende Aktivitäten zur Rehabilitation nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sind teuer und finden daher zu selten statt. Der Smart-Handschuh soll Abhilfe schaffen.

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Praktische Übungen sollen die Reha nach einem Schlaganfall verbessern.
Praktische Übungen sollen die Reha nach einem Schlaganfall verbessern.
(Bild: Neofect)

Der südkoreanische Entwickler Hoyoung Ban erfuhr durch Erkrankungen in der eigenen Familie, wie groß der Bedarf an einem besseren Systems zur Rehabilitation von Schlaganfällen und Schädel-Hirn-Traumen ist.

Gemeinsam mit einem Partner gründete Ban das Unternehmen Neofect in Yongin, Südkorea, südlich von Seoul. Mit seinem Team entwarf er den Rapael-Smart-Handschuh und brachte diesen auch auf den Markt. Das tragbare Gerät soll mit verschiedenen digitalen Übungsprogrammen relativ kostengünstige, variationsreiche Trainingseinheiten ermöglichen.

Ein Patient in einem Schlaganfall-Rehabilitationsprogramm trägt den Handschuh während der Durchführung einer Aufgabe – im realen Leben oder über ein simuliertes Video. Wirft er beispielsweise einen Ball oder gießt ein Glas Wasser ein, beobachtet und analysiert das Rapael System die Fähigkeiten des Patienten und passt die Aufgaben zur Verbesserung der „Neuroplastizität“ des Patienten entsprechend an. Das mit dem Internet verbundene Gerät zeichnet die Daten der Rehabilitationseinheiten auf, die dem Patienten selbst, dem Pfleger oder dem behandelnden Arzt eine Übersicht über die Fortschritte liefern.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS