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eGovernment: Größere IT-Sicherheit durch gezielte Forschung Schavan stellt beim IT-Gipfel Forschungsschwerpunkte vor

| Redakteur: Manfred Klein

IT-Sicherheit soll nach Angaben der Ministerin ein neuer Schwerpunkt der Forschungsförderung werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesinnenministerium

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Annette Schavan will mehr Sicherheit für IT
Annette Schavan will mehr Sicherheit für IT
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bundesforschungsministerin Annette Schavan sprach sich auf dem 3. Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung in Darmstadt für gezielte Forschungsprojekte aus, um die Sicherheit von IT-Anwendungen zu erhöhen.

IT-Sicherheit soll nach Angaben der Ministerin ein neuer Schwerpunkt der Forschungsförderung werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesinnenministerium (BMI) haben sich in einer gemeinsamen Erklärung darauf geeinigt, im Bereich der IT-Sicherheitsforschung noch enger zusammenzuarbeiten. Bis Anfang 2009 soll ein Arbeitsprogramm vorliegen. Für eine Laufzeit von fünf Jahren wird das BMBF zunächst 30 Millionen Euro an Fördermitteln bereitstellen.

Dazu Annette Schavan: „Wir müssen das Internet sicherer und zuverlässiger machen und noch besser den Datenschutz gewährleisten. Wir müssen darüber diskutieren, wie der Staat die Daten der Bürger und die vernetzten IT-Systeme insgesamt schützen kann. Gleichzeitig müssen wir aber auch die Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren.“ „Schon wenn wir die Ziele definieren, müssen gesellschaftliche Fragestellungen in die Entwicklungen eingebunden sein. Das muss Entwicklungen antreiben. Nachträglich um Akzeptanz zu werben für Technologien, das funktioniert nicht.“

Auf dem IT-Gipfel präsentiert das Bundesforschungsministerium zudem ein Forschungsprojekt zur IT-Unterstützung beim Krisenmanagement von Katastrophen wie zum Beispiel extremem Hochwasser oder Chemieunfällen. Das Projekt SoKNOS soll eine Plattform entwickeln, damit Einsatz- und Sicherheitskräfte schnell, koordiniert und vorausschauend zusammenarbeiten können. Dafür stellt das Bundesforschungsministerium 10,8 Millionen Euro zur Verfügung.

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