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SAS | Serial attached SCSI | Serial-attached SCSI

| Redakteur: Gerald Viola

Serial Attached SCSI ist der Nachfolger der parallelen SCSI-Anschlusstechnik. SAS überträgt die digitalen Daten seriell (bitweise) über dünne Kabel. Diese Methode ist vom American

Serial Attached SCSI ist der Nachfolger der parallelen SCSI-Anschlusstechnik. SAS überträgt die digitalen Daten seriell (bitweise) über dünne Kabel. Diese Methode ist vom American National Standard Institute als Standard mit dem Namen Serial-attached SCSI (Small Computer System Interface), auch bekannt als ANSI/INCITS 376-2003, anerkannt worden. Für Unternehmen ist Serial-attached SCSI von besonderem Interesse für den Zugriff auf Massenspeichergeräte, besonders bei externen Festplatten.

Serial-attached SCSI bietet gegenüber älteren vergleichbaren Techniken Vorteile. Die Kabel sind dünner und die Anschlüsse sind weniger sperrig. Der Gebrauch längerer Kabel ist beim seriellen Datentransfer besser möglich als beim parallelen Datentransfer. Durch Nebensprechen auftretende Probleme sind in seriellen Schnittstellen weniger wahrscheinlich als in parallelen Schnittstellen, weil die Kabel weniger Leitungen enthalten. Die Hardware für serielle Schnittstellen ist nicht so kostenintensiv wie die Hardware für entsprechende parallele.

SAS bietet (Stand 2009) eine Datentransfergeschwindigkeit von über 6 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Weitere Leistungssteigerungen sind in Planung. SAS ist eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung und ermöglicht über Bus-Extender und Fan-out-Expander den Aufbau kleinerer Netzwerke mit redundanten Verbindungen. Zudem ist SAS fähig, auch die Signale von SATA-Festplatten über einen sogenannten Tunnel zu transportieren. Ein SAS-Controller kann also mit SAS- und SATA-Festplatten bestückt werden.

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