Abflug für gebrauchte Software:

Salzburg Airport landet bei Softwaremiete

13.02.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Salzburg Airport ohne gebrauchte Software
Salzburg Airport ohne gebrauchte Software

Eine gute und sichere Landung legte der Salzburg Airport Ende Juni 2010 in Bezug auf seine Softwarelizenzen hin. Das neue Lizenzmodell vereinfacht die Administration und ermöglicht dem Flughafen eine flexible und schnelle Planung bei der aktuellen Softwarebeschaffung.

Nach einem Software-Asset-Management-Projekt, im Zuge dessen gemeinsam mit dem Lizenzberatungsunternehmen IQ GmbH die gesamte Situation im Bereich Softwarelizenzen analysiert und bewertet wurde, stieg der Flughafen Salzburg von der Nutzung gebrauchter Software auf das Mietmodell Open Value Subscription von Microsoft um.

Der Salzburger Flughafen ist mit knapp 1,6 Millionen Passagieren (2009) der größte österreichische Bundesländerflughafen und mit knapp 20.000 Flugbewegungen im Jahr 2009 der zweitgrößte Flughafen in ganz Österreich. Rund 320 Mitarbeiter sorgen dafür, dass ankommende und abfliegende Fluggäste rasch und komfortabel ihr Ziel erreichen.

Den effizienten Betriebsalltag unterstützen dabei einerseits eine Vielzahl an flughafenspezifischen Anwendungen, andererseits klassische Server- und Bürosoftware von Microsoft. Da der Salzburg Airport W. A. Mozart zu 100 Prozent im Eigentum Öffentlicher Hand steht – 75 Prozent der Anteile hält das Bundesland Salzburg, 25 Prozent die Stadt Salzburg – haben Rechtsicherheit und Transparenz im gesamten Geschäftsgebaren oberste Priorität. Dies gilt auch für die Lizenzsituation der am Flughafen eingesetzten Software.

Workshop zeigt neue Lizenzmodelle auf

Im Rahmen eines kostenlosen Lizenzberatungs-Workshops durch die IQ GmbH – ein auf Software-Asset-Management- und Compliance-Beratung spezialisiertes Unternehmen – erkannte der Salzburg Airport im November 2009, dass die bisherige Verwendung von Gebrauchtsoftware nicht mehr dem Stand der Technik entsprach. „Wir sind von der bisher am Flughafen eingesetzten gebrauchten Software abgekommen. Das neue Microsoft-Lizenz-Modell hat uns überzeugt“, betont Josef Kert, IT-Leiter des Salzburg Airport.

„Im Workshop wurden verschiedene Lizenzmodelle sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert. Die präsentierten, höchst interessanten alternativen Lizenzmodelle zum Gebrauchtsoftwaremodell haben dazu geführt, gemeinsam mit der IQ GmbH ein Software-Asset-Management-Projekt aufzusetzen, um unsere Lizenzsituation neu zu bewerten und abzuändern.“

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