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IT-Rat der Bundesregierung beschließt neue SAGA-Version SAGA wird in der Bundesverwaltung verbindlich

Redakteur: Manfred Klein

Der Rat der IT-Beauftragten (IT-Rat) der Bundesregierung hat auf seiner 19. Sitzung den Weg für die fünfte Version von SAGA (Standards und Architekturen für eGovernment) frei gemacht. SAGA ist eine Zusammenstellung von Referenzen auf Spezifikationen und Methoden für Software-Systeme der Öffentlichen Verwaltung.

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eGovernment auf Basis verbindlicher Standards
eGovernment auf Basis verbindlicher Standards
( Archiv: Vogel Business Media )

In den bisherigen Versionen war die Anwendung in der Bundesverwaltung lediglich empfohlen und die Verbindlichkeit wurde durch die Bundesministerien individuell geregelt. Mit der Version 5 gilt SAGA für alle Software-Systeme und ist für die Bundesverwaltung bei der Auswahl ihrer Informationstechnologien verbindlich.

Mit dem Beschluss verfolgt der IT-Rat das Ziel, dass die Auswahl von Technologien in allen IT-Projekten nach transparenten Kriterien und einheitlichen Qualitätsanforderungen erfolgt. Durch den flächendeckenden Einsatz von SAGA sollen Interoperabilität, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der IT-Landschaft des Bundes gestärkt werden. Schwerpunktfelder sind Kommunikationsschnittstellen, Datenaustauschformate und Standards der IT-Sicherheit.

Herausgeber von SAGA 5 ist die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT), Cornelia Rogall-Grothe.

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