Prozessmanagement zur Steigerung der Effizienz Sachsens Verwaltung soll bürgerfreundlicher werden

Autor: Julia Mutzbauer

Die Verwaltungsdienstleister Picture und IMTB Consulting haben erneut einen „Rahmenvertrag für Beratungsleistungen im Prozessmanagement für den Freistaat Sachsen“ geschlossen. In den kommenden vier Jahren soll der Freistaat dabei unterstützt werden, die Verwaltung noch effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten.

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Die Verwaltungsdienstleister Picture und IMTB Consulting unterstützen den Freistaat Sachsen beim Prozessmanagement
Die Verwaltungsdienstleister Picture und IMTB Consulting unterstützen den Freistaat Sachsen beim Prozessmanagement
(© NicoElNino - stock.adobe.com)

Dr. Lars Algermissen, Geschäftsführer der Picture sagt zu der zum zweiten Mal in Folge gewonnene Ausschreibung: „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Behörden und Einrichtungen bei ihren Prozessmanagement-Vorhaben zu unterstützen und alle Bereiche ihrer Leistungserbringung zukunftsfähig, leistungsstark und demografiefest zu machen.“ Dafür seien bereits mit der Prozessplattform Sachsen und dem ersten gewonnenen Rahmenvertrag für Beratungsleistungen in den vergangenen Jahren die notwendigen Grundlagen gelegt. Die Herausforderung der kommenden Jahre sei es, die begonnen Maßnahmen in Sachsen weiterzuführen und die vorhandenen Werkzeuge kontinuierlich weiterzuentwickeln.

„Aufgabe wird es sein, die Einführung der Methoden des Prozessmanagements im Freistaat zu koordinieren, Einzelprojekte zum Prozessmanagement im Kontext des Onlinezugangsgesetzes in Behörden und Einrichtungen der Staatsverwaltung zu realisieren, die IT-Umsetzungen der Verwaltungsleistungen vorzubereiten sowie bei der Fortschreibung und Weiterentwicklung von Standards unterstützend mitzuwirken“, erklären die Dienstleister.

Die Basis für die Beschreibung und Modellierung von Prozessen soll die Prozessplattform Sachsen sein, die seit September 2014 als Basiskomponente von allen sächsischen Kommunal- und Landesbehörden genutzt werden kann. Das System basiert auf der Picture-Prozessplattform und wird aktuell bereits von mehr als 160 Behörden im Freistaat eingesetzt. Laut Hersteller deckt die Plattform neben der bekannten bausteinbasierten Modellierung mit Picture und BPMN 2.0 auch die Modellierung von FIM-Stamm und OZG-Referenzprozessen gemäß den Vorgaben des Föderalen Informationsmanagements FIM ab. Darüber hinaus unterstützt die Prozessplattform die systematische Stellenbewertung von Tarifbeschäftigten über das Erweiterungsmodul Kasaia sowie die Dienstpostenbewertung von Beamten.

„Auf die Vorreiterrolle, die sich der Freistaat Sachsen in den vergangenen Jahren im eGovernment erarbeitet hat, sind wir als langjähriger Partner sehr stolz und wollen die Behörden in Sachsen auch zukünftig dabei unterstützen, diese Position auszubauen. Wir sehen die Einführung von Prozessmanagement klar als Treiber für eine bürgerfreundliche und effiziente Verwaltung und als wichtigen Baustein bei der Umsetzung von Onlinezugangsgesetz und der digitalen Verwaltungsarbeit“, so Martin Instinsky, Teamleiter Beratung bei Picture und verantwortlicher Ansprechpartner für den Rahmenvertrag.

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Redaktion, eGovernment Computing