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eGovernment to Citizen Sachsen probiert‘s mal mit der signierten eMail

| Redakteur: Gerald Viola

Bürger und Unternehmen können sich per elektronischer Post auch mit vertraulichen Nachrichten an die Staatskanzlei wenden oder mit der Stadtverwaltung Dresden vertrauliche Informationen elektronisch austauschen. Die Sächsische Staatskanzlei, das Sächsische Staatsministerium des Innern und die Landeshauptstadt Dresden haben gemeinsam eine Lösung zur zentralen eMail-Verschlüsselung und -Signatur in Betrieb genommen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Sächsische Staatskanzlei eröffnete dafür den sicheren Mailverkehr für ausgewählte eMail-Adressen. Über die Adressen info@sk.sachsen.de und amt24@sk.sachsen.de können sich Bürger dann vertrauensvoll an die Mitarbeiter der Staatskanzlei und die Redaktion des Service-Portals Amt24 wenden. Die Antworten auf solche Anfragen tragen dann ein vertrauenswürdiges Siegel – die elektronische Signatur der Sächsischen Staatskanzlei.

Die Landeshauptstadt Dresden setzt in der ersten Ausbaustufe die eMail-Verschlüsselung ein. Auf diesem Weg ist es möglich mit ausgewählten Organisationen und Bürgern Bescheide und andere vertrauliche Informationen auszutauschen, ohne dass die Empfänger besondere technische Vorkehrungen dafür treffen müssen.

Ein wichtiges Ziel der Nutzung sicherer eMail in ausgewählten Bereichen der Sächsischen Staatskanzlei und der Landeshauptstadt Dresden ist das Sammeln von Erfahrungen für die künftig geplante flächendeckende Einführung sicherer elektronischer Zugänge. Die Lösung zur zentralen eMail-Verschlüsselung und -Signatur steht jedoch auch bereits jetzt allen anderen sächsischen Landes- und Kommunalverwaltungen im Sächsischen Verwaltungsnetz zur Verfügung.

Doch Vorsicht: Die Übermittlung qualifiziert signierter Dokumente im Sinne der Schriftformerfordernis im Anhang einer Mail an die genannten eMail-Adressen ist nicht zulässig.

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