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10 Jahre eGovernment Computing Sachkundiger und kritischer Begleiter der IT-Steuerung des Bundes

| Redakteur: Manfred Klein

Im November 2001 erschien die erste Ausgabe der eGovernment Computing – die Zeitung für die IT-gestützte Verwaltung von Kommune und Staat. Verlag und Redaktion hatten sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Das Fachmedium informiert die IT- und eGovernment-Entscheider in Bund, Land, Kommune und in den öffentlichen Einrichtungen über alle fachlich relevanten Bereiche der digitalen Informationsverarbeitung im Public Sector. Zahlreiche Experten bestätigen uns, dass diese Ziele erreicht wurden. Zum Beispiel Ministerialrätin im BMI Pia Karger.

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Ministerialrätin Pia Karger, Referatsleiterin IT 2 – IT-Steuerung Bund; Geschäftsstellen IT-Rat/IT-Steuerungsgruppe; IT-Investitionsprogramm im Bundesinnenministerium
Ministerialrätin Pia Karger, Referatsleiterin IT 2 – IT-Steuerung Bund; Geschäftsstellen IT-Rat/IT-Steuerungsgruppe; IT-Investitionsprogramm im Bundesinnenministerium
( Archiv: Vogel Business Media )

Ende 2001 … ist die D-Mark in der Bundesrepublik zum letzten Mal alleiniges Zahlungsmittel. Die ersten PISA-Ergebnisse werden veröffentlicht. Innovative Köpfe aus den USA bringen mit Wikipedia die erste frei zugängliche Enzyklopädie ins Netz. Und die erste Ausgabe der eGovernment Computing erscheint im November 2001 zur Kongressmesse Moderner Staat.

Seither hat sich auch in der Bundesverwaltung vieles verändert. So hat das Bundeskabinett Ende 2007 mit dem Konzept „IT-Steuerung Bund“ die Strukturen und Gremien, mit denen die Bundesverwaltung ihre IT-Landschaft plant und steuert, auf neue Füße gestellt.

Der Rat der IT-Beauftragten der Ressorts (IT-Rat), die IT-Steuerungsgruppe des Bundes und vor allem die Funktion der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik wurden geschaffen.

Eine Konstante in diesem steten Wandel ist die eGovernment Computing, die all diese Veränderungen – oftmals auch kritisch – begleitet. Sie gehört inzwischen zur Pflichtlektüre des eGovernment in der deutschen Verwaltung, und berichtet über Themen wie die Standards und Architekturen für eGovernment-Anwendungen, besser bekannt als SAGA, die gerade vom IT-Rat in der fünften Version – erstmals verpflichtend für die Bundesverwaltung – beschlossen wurden.

Oder das IT-Investitionsprogramm, mit dem die Bundesregierung in den letzten zwei Jahren zusätzliche 500 Millionen Euro für die Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik der Verwaltung investiert, um die Bundesverwaltung sicherer, umweltfreundlicher und bürgernäher zu gestalten und die deutsche IKT-Wirtschaft nachhaltig zu stärken.

Eine dieser Maßnahmen ist der „Prozess-Daten-Beschleuniger“ (P23R), mit dessen Methoden der Datenaustausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung einfacher, sicherer und transparenter gestaltet wird.

In den 10 ereignisreichen Jahren ihres Bestehens bietet die eGovernment Computing aktuelle Informationen, spannende Interviews und fundierte Trend-Einschätzungen, mit denen sie IT- und eGovernment-Verantwortlichen hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu gehen.

Journalismus zeichnet sich – so Wikipedia – durch professionelle Fremdbeobachtung und die Auswahl aktueller und relevanter Themen aus. In diesem Sinne gratuliere ich der eGovernment Computing sehr herzlich zum Zehnjährigen und wünsche ihr auch für die nächste Dekade eine glückliche Hand.

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