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Kompetenzzentrum für Landesverwaltung und Kommunen

Saarland zentralisiert IT-Sicherheit

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Als eine wichtige Aufgabe des Kompetenzteams wird die Erstellung von Konzepten zur einheitlichen Handhabung der Informations­sicherheit in der Landesverwaltung genannt. V­erlangt ein wirklich professioneller Schutz der IT nicht zwingend Veränderungen in der IT-Struktur des Saarlandes selbst? Welche Rückwirkungen erwarten Sie hier für das Projekt „IT-Neuausrichtung“?

Thewes: Konzepte können nur die Richtung vorgeben. Wir müssen den Weg natürlich auch gehen. Deshalb bauen wir unsere IT-Infrastrukturen nach definierten Sicherheitsanforderungen aus.

So haben wir gerade ein landesweites Datennetz ausgeschrieben, das erstmals Landesdienststellen und Kommunen in einem einheitlichen Netz zusammenführt. Das Thema Sicherheit war dabei ein Hauptkriterium.

Gleichzeitig sind wir dabei, dezentrale IT-Systeme schrittweise zentral beim IT-Dienstleistungszentrum – also in einer sicheren Umgebung – zu bündeln. Für das Back-up wollen wir mit Rheinland-Pfalz kooperieren. Wir verändern also in der Tat Strukturen, um Sicherheit zu gewährleisten. Somit ist das Projekt IT-Neuausrichtung auch ein IT-Sicherheits-Projekt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit soll die Beratung kommunaler IT-Stellen sein. An welche Art der Unterstützung ist dabei gedacht?

Thewes: Das Kompetenzteam steht den kommunalen Stellen in Projekten beratend zur Verfügung. Wir kooperieren in allen IT-Fragen sehr eng und erfolgreich mit dem kommunalen Zweckverband eGo-Saar.

Ein wichtiger Schritt im Rahmen der Informationssicherheit ist die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter. Neben einer Fortbildungsmöglichkeit für Landesbedienstete wird zukünftig auch ein Fortbildungsangebot für kommunale Mitarbeiter zum Thema IT-Sicherheit angeboten werden.

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