Digitale Verwaltung Saarland und Hessen führen Nutzerkonto des Bundes ein

Von Chiara Maurer

Hessens CIO Patrick Burghardt und Saarlands CIO Ammar Alkassar haben die Einführung des Nutzerkontos des Bundes (NKB) in den beiden Bundesländern bekanntgegeben. Die Implementierung soll zur effizienten Verwaltungsdigitalisierung im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) beitragen.

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Durch das Nutzerkonto Bund sollen die Bürger die Möglichkeit erhalten, Verwaltungsleistungen online zu beantragen
Durch das Nutzerkonto Bund sollen die Bürger die Möglichkeit erhalten, Verwaltungsleistungen online zu beantragen
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Sämtliche Leistungen aller Behörden bundesweit für alle Bürger zugänglich zu machen – das ist das Ziel des Nutzerkontos des Bundes. Es soll Anwendern erlauben, Verwaltungsleistungen online zu beantragen und, mit ihrer Zustimmung, rechtswirksame Bescheide bekannt zu geben. Es bildet die Grundlage für die digitale Identifizierung und Authentifizierung für alle Bürger, jedoch müssen dafür die Nutzerkonten von Bund und Ländern vernetzt sein.

Einen ersten Schritt auf dem Weg hin zu einem solchen bundesweiten Netzwerk, wollen nun Hessen und Saarland getan haben. Die zuständigen CIOs Patrick Burghardt und Ammar Alkassar gaben in der vergangenen Woche bekannt, dass beide Bundesländer beabsichtigen, das NKB für Land und Kommunen einzuführen. So soll das bestehende Servicekonto Hessen, das durch den IT-Dienstleister ekom21 betrieben wird, in den nächsten Monaten durch das NKB ersetzt werden.

Alkassar richtete zudem einen Appell an die anderen Bundesländer. Eine deutschlandweite Verwaltungsdigitalisierung könne nur gelingen, wenn diese effizient umgesetzt werde und überall benötigte Komponenten nicht 17-fach entwickelt würden. „Keinem Land bricht ein Zacken in der Krone ab, wenn wir eine funktionierende Lösung des Bundes einführen“, so Saarlands CIO.

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