Schadensbegrenzung

Runder Tisch strebt technische Souveränität im eGovernment an

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Staatssekretär Georg Schütte aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärte: „Wir haben mit der Einrichtung von drei Kompetenzzentren zur IT-Sicherheit im Jahr 2011 den richtigen Weg eingeschlagen. Für mehr technologische Souveränität müssen wir Forschung und Entwicklung für neue IT-Sicherheitstechnologien und den Transfer der Forschungsergebnisse in konkrete Produkte und Dienstleistungen weiter stärken und ausbauen.“

“Vorhandene Sicherheitslösungen greifen bereits heute immer weniger. Im Fokus stehen daher aktuell Forschungsinitiativen zur Cybersicherheit Kritischer Infrastrukturen und zu Industrie 4.0 – also der vernetzten, intelligenten Produktionsanlagen – sowie die Fortentwicklung der Forschungsstrategien für IT-Sicherheit auf nationaler und europäischer Ebene, insbesondere im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020.“

Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Anne Ruth Herkes betonte: „Die Themen der Systemführerschaft und -beherrschbarkeit stehen auch im Mittelpunkt einer IKT-Strategie, die die Bundesregierung erarbeitet und die ebenfalls Bestandteil des Acht-Punkte-Programms ist. Auch für Unternehmen ist eine sichere und verlässliche elektronische Kommunikation unverzichtbar.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sensibilisiere daher mit einer eigens dafür eingerichteten Task Force kleine und mittlere Unternehmen für das Thema und biete ihnen konkrete Beratungsangebote an.

Der Runde Tisch ist Teil des „Acht-Punkte-Programms zum besseren Schutz der Privatsphäre“ ist, das Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 19. Juli vorgestellt hatte.

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