Mecklenburg-Vorpommern Rund 10,5 Millionen Euro aus Digitalpakt Schule abgeflossen

Autor / Redakteur: dpa / Julia Mutzbauer

Aus dem Digitalpakt Schule sind bis zum Ende des vergangenen Jahres rund 10,5 Millionen Euro für Mecklenburg-Vorpommern abgeflossen. Die Zahlen gaben das Bundesbildungsministerium und die Kultusministerkonferenz der Länder am Freitag bekannt.

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Laut Bildungsministerium sind bis 2024 rund 110 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen
Laut Bildungsministerium sind bis 2024 rund 110 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen
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Weitere rund 10,5 Millionen Euro wurden den Angaben zufolge bereits bewilligt, aber noch nicht abgerufen. Gelder flössen immer erst dann, wenn eine Investitionsmaßnahme abgeschlossen sei und die Rechnung vorliege, hieß es am Freitag aus Ministeriumskreisen.

Der Digitalpakt mit ursprünglich 5 Milliarden Euro vom Bund und 500 Millionen Euro von den Ländern wurde 2019 für den Aufbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen aufgelegt, etwa zur Installation von schuleigenem Wlan oder zur Anschaffung digitaler Tafeln – sogenannter Smartboards.

Das Förderprogramm wurde zuletzt drei mal aufgestockt: Um 500 Millionen Euro zur Finanzierung von IT-Administratoren für die Schulen, um weitere 500 Millionen Euro zur Anschaffung von Dienstlaptops für Lehrer und noch einmal 500 Millionen Euro zur Anschaffung von Leihgeräten für bedürftige Schüler, um auch ihnen eine Teilnahme am sogenannten Fernunterricht in der Corona-Krise zu ermöglichen.

Nach Angaben des Bildungsministeriums in Schwerin sind bis 2024 rund 110 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für das Bundesland vorgesehen. Etwa 90 Prozent dieser Summe kommen den Angaben zufolge vom Bund, 10 Prozent vom Land.

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