Pädagogik Paradox

Rückkanalverbot für die Schulen Baden-Württembergs

| Redakteur: Manfred Klein

Fanpages für Schulen zulässig

Und: „Obgleich auch die Nutzung von sogenannten Fanpages zur Selbstdarstellung von Schulen derzeit rechtlich umstritten ist, können solche Fanpages von Schulen genutzt werden. Das Kultusministerium empfiehlt jedoch, statt der Fanpages in Sozialen Netzwerken konventionelle Homepages zu realisieren und Fanpages nur als Zugang zur eigenen Internetseite der Schule zu nutzen. Auf keinen Falls dürfen personenbezogene Daten oder Bilder von Schülern oder anderen Personen auf Fanpages dargestellt werden. Nicht zulässig ist ferner, dass Schulen mit Schülern über diese Fanpages miteinander kommunizieren.“

Verboten ist dagegen „das Installieren von sogenannten Social plug-ins, wie zum Beispiel den ‚like-it‘ Button von Facebook, auf Homepages von Schulen ist datenschutzrechtlich ebenfalls unzulässig.

Gerechtfertigt wird der Inhalt des Dokuments mit diesen Worten: „Entscheidungsgrundlage für diese Entscheidung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport ist unter anderem der Ergebnisbericht der Innenministerkonferenz vom 4. April 2012 in dem insbesondere festgestellt wird, dass derzeit die Sozialen Netzwerke zwar in vielen Bereichen Verbesserungen realisiert haben, jedoch nach wie vor datenschutzrechtlich unzulässig sind.“

„Ferner der 30. Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten für den Datenschutz, in dem unter a.a. gefordert wird, von der Nutzung von Social plug-ins abzusehen, da diese den geltenden Datenschutzregelungen nicht genügen.

Mag die Regelung vor dem Hintergrund von Prism und Tempora noch verständlich sein, es bleibt die Frage, ob sie der Lebenswirklichkeit von Schülern und Lehrern entspricht.

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