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Wie Software-definierter Speicher die Krankenhaus-IT verändert

Rosskur im Rotstiftmilieu?

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Flash: Leistungsschub ja, Kostengrab nein

Solid State Disks und Flash-Technologien sind dank der Unterstützung hoher Datentransferraten bei gleichzeitig extrem kurzen Zugriffszeiten ideal, um den gewachsenen Leistungsanforderungen geschäftskritischer Anwendungen zu begegnen. Doch Performance hat ihren Preis: Die schnellen Speicher sind in der Anschaffung immer noch teurer als klassische Festplatten. Deswegen sind Unternehmen auf Lösungen angewiesen, mit denen sie den kostspieligen Speicherplatz bestmöglich nutzen können.

Dies lässt sich durch das softwaregesteuerte Auto-Tiering erreichen. Hierfür werden in virtuellen Speicher-Pools zusammengefasste Storage-Medien zunächst anhand ihrer Preis-Leistungs-Charakteristiken in separaten Speicherklassen, sogenannten „Tiers“, organisiert und für diese spezielle Profile erstellt. Basierend auf den festgelegten Kriterien, wie beispielsweise der Aktualität und dem Nutzungsgrad von Daten, sorgen intelligente Mechanismen dann auf Block-Ebene für deren Platzierung auf dem unter Kosten-/Performance-Aspekten geeignetsten Storage-Typ.

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Per Caching Daten schneller lesen und schreiben

Technisch ausgereifte Speichervirtualisierungslösungen wie die DataCores gehen noch einen Schritt weiter, indem sie sich zur Erhöhung der Zugriffsgeschwindigkeiten die Stärken des Caching zunutze machen.

Läuft die gewählte Software auf x86-64-Standardservern, können in einem Speicherpool zusammengeschlossene Geräte die Prozessoren, den DRAM-Arbeitsspeicher sowie die I/O-Ressourcen jedes Knotens als leistungsstarke „Mega-Caches“ nutzen. Dabei steht ein Teil des physischen Server-RAM für die direkte Beantwortung eingehender Anwendungsanfragen zur Verfügung. Häufig gelesene Blöcke verbleiben im Zwischenspeicher, dies entlastet die Back-End-Datenträger und reduziert die I/O-Latenz.

Kompromisslose Datensicherheit

Software-defined Storage (SDS) von DataCore zeichnet sich dadurch aus, dass für die effiziente und intelligente Datenhaltung unabdingbare Features von Hause aus integriert sind und sich direkt speicherklassen- sowie geräteübergreifend ohne zusätzliche Kosten nutzen lassen. Für Unternehmen, die im Rahmen ihrer Business-Continiuity- und Disaster-Recovery-Strategie nach Alternativen zu herkömmlichen Ansätzen suchen, ist der Wechsel auf SDS daher eine attraktive Alternative.

Die Hochverfügbarkeit der Systeme wird dabei durch die synchrone Hochgeschwindigkeitsspiegelung erzielt. I/O-Ereignisse werden in Echtzeit repliziert und geschriebene Daten gleichzeitig auf zwei oder mehr voneinander unabhängigen Storage-Virtualisierungsknoten gespeichert. Diese können sich entweder im gleichen Rechenzentrum oder an zwei bis zu 100 Kilometer weit voneinander entfernt liegenden und über ein Metropolitan Area Network (MAN) miteinander verbundenen Standorten befinden, wie es sich bei einem Klinikverbund anbietet.

Software-defined SAN oder Virtual SAN?

Das DataCore Virtual SAN integriert serverseitig lokalen Flash- und Plattenspeicher und beseitigt damit Kosten und Komplexität herkömmlicher SAN-Lösungen. Im Gegensatz zu Wettbewerbsprodukten ist es dabei nicht an eine bestimmte Storage-, Flash- oder Hypervisor-Plattform (VMware vSphere, KVM, Microsoft Hyper-V etc.) gebunden. Aktuell wurde die Skalierbarkeit des virtuellen SAN auf bis zu 64 Knoten bei beschleunigter IO-Performance erhöht und bietet einen nahtlosen Wachstumspfad in ein physikalisches SAN unter SANsymphony-V10. Damit skaliert das DataCore Virtual SAN als eine der leistungsstärksten Lösungen am Markt bis ins Enterprise-Segment.

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