Schweizer Nahverkehr setzt auf neue Ticketing-Lösung

Robuste Tablets für effizienten Busbetrieb

| Autor: Julia Mutzbauer

Bustickets werden bei der BLT Baselland Transport AG mit einer Android basierten TOUGHBOOK Lösung verkauft
Bustickets werden bei der BLT Baselland Transport AG mit einer Android basierten TOUGHBOOK Lösung verkauft (© Panasonic)

Um den Busbetrieb des Schweizer Nahverkehrs noch effizienter und zuverlässiger zu machen, hat die Baselland Transport AG (BLT) eine eigene Ticketing-Verkaufslösung entwickelt. Hierbei sollen fest im Bus installierte Panasonic Toughbook Tablets eingesetzt werden und für eine zuverlässige, schnelle und kostengünstige Ticketausgabe sorgen.

Die BLT Baselland Transport AG, ein öffentliches Schweizer Transportunternehmen im regionalen Personennahverkehr, hat eine neue Ticketing-Lösung speziell für Busse entwickelt, bei der die Ticketvergabe über ein fest im Bus installiertes 10,1 Panasonic Toughbook Tablet, einer Wechselgeldkassette und einem Ticketdrucker laufen soll.

Besonders wichtig war es der BLT, dass dafür möglichst wartungsfreie Geräte, die vor allem widerstandsfähig und langlebig sind, zum Einsatz kommen. Die BLT betreibt eine Flotte mit 63 Bussen, 101 Trams und 17 Zügen. 2018 haben rund 11,1 Millionen Fahrgäste die BLT Busse genutzt, heißt es. Dementsprechend robust müsse das Ticketsystem sein. Die Tickets müssten zuverlässig und schnell direkt in den Bussen ausgegeben werden können, denn durch die Ticketausgabe verursachte Verspätungen seien inakzeptabel.

„Was die Hardware anbelangt, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es für unsere Bedürfnisse nur wenige Alternativen gibt und speziell Panasonic auf diesem Gebiet einen sehr guten Ruf hat“, so Daniel Schultheiss-Polasek, Projektleiter System Design bei BLT.

Der Hardware-Anbieter beschreibt: „Die Tablets sollten fest in den Bussen installiert werden. Darüber hinaus musste das Tablet zwingend Android als Betriebssystem nutzen, da die BLT ihre prämierte App „Tickets“ für den Ticketvertrieb am Bus weiterentwickeln wollte“.

Im Verhältnis zum Vorgängersystem seien die externen Betriebskosten bei der selbstentwickelten Lösung wesentlich niedriger, da der Arbeitsaufwand zur Instandhaltung der Tablet-Lösung deutlich reduziert werden konnte. Neben Android als Betriebssystem war ein guter GPS-Empfang wichtig, da für den Ticketverkauf die aktuelle Haltestelle automatisch im System gefunden und dem Ticket zugeordnet werden muss, heißt es weiter. „Das GPS-Modul von Panasonic ist so leistungsstark, dass wir sogar auf eine GPS-Antenne auf dem Dach verzichten konnten“, erklärt Schultheiss-Polasek.

„Dies spart Kosten beim Einbau und vermeidet Einbauaufwände, die durch die Antenneninstallation auftreten würden“, fügt Schultheiss-Polasek hinzu.

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