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Software Defined Networking, Teil 2 Revolution im Netzwerk

Autor / Redakteur: Andreas Hausmann / Peter Schmitz

Netzwerke sind seit Jahrzehnten fast gleich aufgebaut, aber die Art der von Anwendern geforderten Applikationen ändert sich rapide. Zeit für eine Revolution bei der Netzwerkarchitektur.

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Virtualisierung verändert auch die Netzwerke in den Unternehmen. Software Defined Networking ist eine epochale Veränderung, die intelligente, schlanke und dynamische Netze bringen kann.
Virtualisierung verändert auch die Netzwerke in den Unternehmen. Software Defined Networking ist eine epochale Veränderung, die intelligente, schlanke und dynamische Netze bringen kann.

Die Netzwerke werden seit Jahrzehnten auf die gleiche Weise entworfen, die Art der Anwendungen, die von den Nutzern gefordert werden – zum Beispiel Rich Media, Social Media und Mobilität – haben sich jedoch grundlegend gewandelt.

Die herkömmliche Netzwerkarchitektur wurde geschaffen, um Client- Serveranwendungen in einer längst vergangenen Zeit zu unterstützen, als die Menschen noch an PCs an ihren Schreibtischen tippten und die Anwendungen im Datenzentrum des Unternehmens lebten.

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Heutzutage könnten Mitarbeiter, Kunden und Partner von nahezu überall auf Ihre Anwendungen zugreifen und die Anwendungen können sich in einem herkömmlichen oder in einem Cloud-Datenzentrum befinden.

Das Netzwerk wurde üblicherweise weitestgehend nach dem „Set and Forget“-Prinzip betrieben. Netzwerkgeräte wurden einzeln konfiguriert und es wurden wenige Änderungen vorgenommen. Die Einplanung eines Zuwachses an Nutzern und Anwendungen wurde durch eine Überdimensionierung des Netzwerks sichergestellt. Der Netzwerkumfang war klar definiert und gut geschützt.

Das explosionsartige Wachstum Richtung Virtualisierung und Clouddiensten schafft neue Möglichkeiten und eine Reihe neuer Herausforderungen. Netzwerke müssen schneller und flexibler sein, um die Anforderungen mobiler Nutzer, zu unterstützen.

Diese neue Realität bringt herkömmliche Netzwerke an ihre Belastungsgrenze, da sie undifferenziert, starr und unflexibel sind. Zudem werden die Netze manuell verwaltet.

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