Module überarbeitet

Responsives Design für den Wetterdienst

| Autor: Susanne Ehneß

Cumulus humilis
Cumulus humilis (© DWD)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Webanwendungen für mobile Endgeräte optimiert. Die Bundesbehörde erhielt hierfür Unterstützung durch die Karlsruher Disy Informationssysteme GmbH.

Für das bereits bestehende Glätte-Modul entwickelte Disy eine neue Webtechnologie. Das Modul soll sich nun leichter bedienen und pflegen lassen, die Fachdaten seien über Geodaten-Services wie WFS auf verschiedenen Endgeräten abrufbar. Positive Rückmeldung erhält der DWD nach eigenen Angaben von vielen Sozialversicherungsträgern, die im Rahmen ihrer Unfalluntersuchungen auf das Glätte-Modul zugreifen.

Belastung durch Hitze oder Kälte

Im zweiten Schritt wurde das Beratungsmodul „Thermische Belastung“ aufgesetzt, mit dem die Sozialversicherungsträger im Nachhinein Unfälle oder Einschränkungen aufgrund von Wärmebelastungen und Kältestress bewerten können. Das Modul zeigt für die jeweils abgerufene Messstation unter anderem die „Gefühlte Temperatur“, die mit dem Klima-Michel-Modell des DWD berechnet wird.

Durchschnittsjahr

Als drittes Element wurde ein Modul für das „Test Reference Year“ (TRY) aufgesetzt, welches eine nutzergerechte Bereitstellung ermöglichen soll. Das TRY ist ein exemplarisches Jahr, das mittlere Witterungsverläufe zeigt, die aus Datensätzen ausgewählter meteorologischer Parameter für jede Stunde eines Jahres errechnet werden. Das neue Modul soll eine deutschlandweite Abfrage in einem räumlichen Raster von einem Quadratkilometer an jedem Gitterpunkt ermöglichen.

Diese Daten nutzen laut Disy zum Beispiel Architekten und Planer, um Heizungsanlagen richtig auslegen zu können oder den Energieverbrauch zu kalkulieren. Seit der Freischaltung des Moduls habe es bereits mehrere Tausend Anfragen und viele positive Rückmeldungen gegeben – vor allem, weil die Daten sich problemlos in andere Systeme über eine sogenannte ReST-Schnittstelle einbinden ließen.

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