Breitbandausbau

Rennen auf EU-finanzierte Internet-Hotspots für Gemeinden eröffnet

| Autor / Redakteur: dpa / Manfred Klein

Im „Windhundverfahren“ verlost die EU Fördergelder für kommunale Hotspots
Im „Windhundverfahren“ verlost die EU Fördergelder für kommunale Hotspots (© kirill_makarov – stock.adobe.com)

Gemeinden können von heute bis Freitag EU-finanzierte Internet-Hotspots beantragen. Sie können damit im öffentlichen Raum freies Wlan anbieten, wie das Innenministerium in Schwerin am Dienstag unter Berufung auf die EU-Kommission mitteilte.

Die Kommunen müssen sich jedoch zuvor über das WiFi4EU-Webportal registrieren, dann könnten sie einen Gutschein im Wert von 15.000 Euro beantragen. Bisher habe bereits mehr als jede fünfte Gemeinde in ganz Europa ihre Daten registriert, so das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern.

Bis 2020 sollen mehr als 120 Millionen Euro für bis zu 8.000 Gemeinden in der gesamten EU bereitgestellt werden. Mit dem Gutschein könne ein Wi-Fi-Hotspot etwa in Rathäusern, öffentlichen Bibliotheken, Museen, Parks oder Plätzen eingerichtet werden. Die Kommission wähle die Projekte nach dem „Windhundprinzip“ aus. In der kommenden Ausschreibung erhalten die ersten 2.800 Gemeinden einen WiFi4EU-Gutschein, wobei jeder EU-Mitgliedstaat garantiert mindestens 15 Gutscheine bekommt.

In den kommenden zwei Jahren sollen drei weitere WiFi4EU-Aufrufe gestartet werden, etwa alle sechs Monate.

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