PayPal für Public Sector & eGovernment

Regio IT will ePayment ohne Medienbruch für Bürgerservices

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Baden-Württemberg will Kommunen von der Suche nach Payment-Providern befreien

Eigene Wege beim ePayment gehen Bund und ein Teil der Bundesländer: Seit dem März vertritt die Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) aus Karlsruhe die Interessen des Landes und der Kommunen in Baden-Württemberg in der Entwicklergemeinschaft ePayBL (Elektronisches Bezahlen Bund/Länder). Die Entwicklergemeinschaft besteht aus Vertretern des Bundes und der Länder Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern.

Ziel ist die Weiterentwicklung und Bereitstellung einer Software für die Durchführung von Online-Zahlungen, die bereits in mehreren Bundesländern von Öffentlichen Verwaltungen in Web-Shops oder bei eBürgerdiensten, genutzt werden kann. Die Bezahlkomponente ePayBL besitzt Schnittstellen zu den wichtigsten Kassensystemen der Verwaltung. Damit wird die Abwicklung sämtlicher kommunaler Bezahlvorgänge im Internet möglich.

ePayBL unterstützt alle gängigen Zahlungsverfahren: Lastschrift, Überweisung, Kreditkarte, Sofortüberweisung, PayPal oder giropay. Die Plattform bietet auch eine Basis für die Umsetzung neuer Anforderungen beispielsweise im Zusammenhang mit der Einführung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA) oder beim mobilen Bezahlen.

Geschäftsführer William Schmitt (KIVBF) begrüßt die neuen Chancen für die Kommunen: „Der kommunale Datenverarbeitungsverbund kann mit ePayBL den baden-württembergischen Kommunen jetzt modernste Bezahlmöglichkeiten für Internet-Dienste zur Verfügung stellen.“

Das elektronische Bezahl-System wird voraussichtlich zum Ende des ersten Halbjahres 2013 zentral in dem BSI-zertifizierten Rechenzentrum der KIVBF betrieben: „Durch die zentrale Bereitstellung werden die Kommunen in Baden-Württemberg von der Suche nach eigenen Payment-Providern befreit.“

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