Netzwerkmanagement

Regierungseinrichtungen: Bedrohung durch das Netzwerk

| Autor / Redakteur: Joe Kim* / Susanne Ehneß

(Bild: © SolarWinds)

Für Regierungseinrichten gibt es ganz unterschiedliche Bedrohungen. In den letzten Jahren war es jedoch die IT-Abteilung, die die meisten Sicherheitsbedrohungen abgewehrt hat.

In letzter Zeit hat die Cybersicherheit mit Geschichten über den Diebstahl von persönlichen Daten und Finanzdaten in großen und kleinen Unternehmen für Schlagzeilen gesorgt. Das eigentliche Problem ist jedoch beim Netzwerk zu suchen, denn hier haben Regierungseinrichtungen die meisten Probleme gefunden.

Verantwortung

Mit der Administration eines Behördennetzwerks geht eine große Verantwortung einher. Hierbei handelt es sich nämlich um das zentrale Nervensystem jeder Umgebung mit IT-Anwendungs- oder Rechenzentrumsinfrastruktur – egal ob lokal, gehostet oder in der Cloud. Die Administration eines Netzwerks ist vergleichbar mit einem Puzzle mit 1.000 Teilen. Alle Teile müssen nahtlos zusammenpassen, damit alles funktioniert, und wenn nur ein Teil des Puzzles fehlt, dann ist das gesamte Netzwerk gefährdet.

Sollte im Netzwerk jemals ein Problem auftreten, muss es vom IT-Experten behoben werden, was keine leichte Aufgabe ist. In einem Netzwerk gibt es so viele Komponenten, dass der IT-Experte für die schnellstmögliche Behebung des Problems gewissermaßen zum Detektiv werden muss, um das Problem zu identifizieren und eine entsprechende Lösung zu finden.

IT-Abteilung als strategischer Bestandteil

Die Rolle des IT-Experten ist einem ständigen Wandel unterworfen. Während der IT-Experte früher in erster Linie dafür sorgen musste, dass „die Lichter nicht ausgehen“, wird heutzutage von ihm erwartet, dass er alle möglichen Aufgaben übernimmt – vom Netzwerkmanagement, Sichern der Daten bis hin zum Desktop-Support.

Nie zuvor war die IT-Abteilung ein derart wichtiger und strategischer Bestandteil von Regierungseinrichtungen. IT-Abteilungen haben nun eine wichtige Funktion, da sie den Puls des Unternehmens kontrollieren – das Netzwerk. Mit einem Netzwerkausfall geht der Verlust von sehr viel Zeit und Geld einher.

Damit der IT-Experte die Verantwortung für das Netzwerk übernehmen kann, muss er alle damit verbundenen Fakten kennen. So mancher wird argumentieren, dass das nahezu unmöglich ist, aber es gibt Lösungen, die dies ermöglichen. Die beste Vorgehensweise ist natürlich ein ganzheitlicher Ansatz bei der Netzwerküberwachung.

Netzwerküberwachung

Eine ganzheitliche Netzwerküberwachung erfordert die Analyse und Erfassung sämtlicher Komponenten des Netzwerkgeflechts, einschließlich Antwortzeit, Verfügbarkeit, Leistung und Geräte. Darüber hinaus werden die vielen Anwendungen berücksichtigt, die heutzutage über Drahtlosverbindungen, LAN, WAN und Cloud-Netzwerke verbunden sind, ganz zu schweigen von den Ressourcen (wie Datenbanken, Server, Virtualisierung und Speicher), die für den reibungslosen Betrieb genutzt werden.

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Über SolarWinds

Das IT-Netzwerk umfasst eine Vielzahl verschiedener Dienstprogramme, die alle zusammenpassen und miteinander kompatibel sein sollten, egal ob es sich um brandneue Virtualisierungstools oder ältere Software handelt. Vor Jahren konnten alle Netzwerkkomponenten separat verwaltet werden, aber da das Netzwerk nun ein solch leistungsfähiges Tool ist, muss es als eine große Einheit gesehen und auch als solche behandelt werden.

Mit Lösungen zur Netzwerküberwachung und Leistungsoptimierung können Netzwerkmysterien enthüllt werden und der IT-Experte kann seiner Rolle als Detektiv gerecht werden. Darüber hinaus können damit Probleme beseitigt werden, bevor sie zu einem echten Problem werden.

Beispielsweise kann mit diesen Lösungen festgestellt werden, ob Malware das Netzwerk infiltriert oder ob nicht autorisierte Geräte verbunden werden. Mit diesen Lösungen kann außerdem nach Produktivitätsbedrohungen gesucht werden, einschließlich Störungen, die zu Ausfällen führen können.

Netzwerklatenz

Neben der Abwehr von Bedrohungen im Netzwerk müssen IT-Experten in Regierungseinrichtungen mangelhafte Anwendungsleistung erkennen, die durch Netzwerklatenz verursacht werden kann. Dies kann zu einer fehlerhaften App oder einem mangelhaften Endbenutzererlebnis führen, was letztlich eine geringere Effizienz und die Nichtausführung erforderlicher Aufgaben bedeutet.

Der Autor: Joe Kim
Der Autor: Joe Kim (Bild: © SolarWinds)

Mit denselben Tools, mit denen diese Schwachstellen im Netzwerk erkannt werden können, können auch Pakete, Anwendungsdatenverkehr, Antwortzeiten und vieles mehr automatisch und kontinuierlich überwacht werden. Auf diese Weise können IT-Experten schnell auf potenzielle Probleme reagieren.

Durch die Implementierung einer ganzheitlichen Herangehensweise an das Netzwerkmanagement können sogar die größten Rätsel der Informationstechnik gelöst werden. Der IT-Experte hat die Gewissheit, dass das Netzwerk geschützt ist und außerdem wird der zeitliche Arbeitsaufwand reduziert.

* Joe Kim, CTO von SolarWinds

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