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IT-Ausgaben der Öffentlichen Verwaltungen steigen weiter Regierungen pumpen Milliarden in eGovernment

| Redakteur: Gerald Viola

Finanzkrise? Rezession? Nicht, wenn es um eGovernment geht. Westeuropa lässt sich nicht lumpen und steigert die Ausgaben für Hardware, Software und IT-Dienstleistungen im Public Sector bis 2013 auf jährlich über 50 Milliarden Euro. Das prognostizieren die Analysten von IDC Government Insights.

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2008 lagen die Investitionen für die IT-Infrastruktur noch bei rund 41 Milliarden Euro. Und trotz aller wirtschaftlichen Zwänge, so die IDC-Experten, werden die europäischen Regierungen die IT-Ausgaben nicht drosseln, sondern stabil steigern. IT-Anbieter, die an diesem Wachstum partizipieren und im Wettbewerb bestehen wollen, müssen sicherstellen, dass ihre Angebote den Anforderungen der Öffentlichen Verwaltungen entsprechen.

Jan A. Duffy, Research Director bei IDC Government Insights, nennt die Erwartungen: „Moderne Infrastrukturen, schlankere Prozesse, Kostendämpfung oder – noch besser – Kostensenkung.“

Mit einer Drosselung der IT-Ausgaben sei in den nächsten Jahren nicht zu rechnen: Zwar rechnen die IDC-Experten in diesem Jahr im Bereich der Hardware mit einem leichten Rückgang. Dies werde im kommenden Jahr korrigiert. Bis 2013 blieben die Ausgaben dann stabil.

Die Software-Investition werde in diesem Jahr dagegen leicht steigen. Bis 2013 dürften sie das Niveau halten. In IT-Dienstleistungen werde dagegen bis 2013 durchgehend mehr investiert.

Deutschland steht bei den Investitionen für eGovernment an zweiter Stelle in Europa (nach Großbritannien), vor Frankreich, Italien und Spanien. Diese fünf Staaten investieren in die IT der Öffentlichen Verwaltungen allein in diesem Jahr 27 Milliarden Euro.

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