Smart Reporting

Radiologie-Befunde per Spracheingabe optimieren

| Autor: Ira Zahorsky

Ein Radiologe bei der Arbeit mit Smart Radiology
Ein Radiologe bei der Arbeit mit Smart Radiology (Bild: anekoho - Fotolia/Smart Reporting/Nuance)

Durch die Kooperation zwischen Smart Reporting und Nuance Communications können Nutzer der Radiologie-Software Smart Radiology ihre Befunde künftig per Sprachsteuerung erstellen.

Bisher diktieren Radiologen ihre Befunde zu über 90 Prozent im Freitext. Das ist nicht nur aufwändig, sondern führt auch dazu, dass Befunde teilweise sehr unterschiedlich ausfallen. Struktur und Inhalte hängen individuell vom Arzt ab und auch Fachbegriffe oder Befundungskriterien werden nicht immer einheitlich verwendet. In der Praxis führt das häufig zu zeitaufwändigen Rückfragen.

Die Spracherkennungstechnologie Dragon Medical SpeechKit von Nuance ist ab sofort in die Radiologie-Software Smart Radiology integriert. Die User können damit

  • Befunde schneller erstellen,
  • durch Befundvorlagen navigieren,
  • Befundinhalte bearbeiten sowie
  • weitere Eingabeoptionen nutzen.

Durch intelligente Entscheidungsbäume und hinterlegte Vorschläge für Befundtexte erzeugt die Software von Smart Reporting strukturierte Befunde, die einheitlich, leitliniengerecht und vollständig auswertbar sein sollen. Radiologen sollen Befundtexte damit nicht nur schneller, sondern auch qualitativ hochwertiger erstellen können.

Funktionsweise

Die Software führt Radiologen wie ein „Navigationssystem“ durch die Befundung und fragt systematisch relevante, medizinische Parameter ab. Um den Nutzern die Anwendung zu erleichtern und eine nahtlose Integration in den Workflow zu ermöglichen, wurden nun auch Spracherkennung und -steuerung integriert. Aufgrund der Spracheingaben soll das System dann klar strukturierte und eindeutige Befundtexte vorschlagen. Ebenfalls per Spracherkennung können diese dann bei Bedarf individuell vom Radiologen editiert und angepasst werden.

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