Unternehmensübernahme publicplan wird Teil der Allgeier-Gruppe

Autor: Julia Mutzbauer

Der eGovernment- und Open-Source-Spezialist publicplan ist seit 1. Januar 2021 Teil der Allgeier-Gruppe. Durch diesen Schritt soll die Geschäftssparte Public Sector im Segment „Enterprise IT“ gestärkt werden.

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publicplan soll künftig von der Expertise und dem breiten Netzwerk von Allgeier profitieren
publicplan soll künftig von der Expertise und dem breiten Netzwerk von Allgeier profitieren
(© metamorworks – stock.adobe.com)

Das bisherige Mutterunternehmen cosinex hat seine publicplan-Anteile an den Softwareprojekt- und IT-Dienstleister Allgeier aus München verkauft. „Der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter von publicplan, Christian Knebel, bleibt an der Gesellschaft beteiligt. Die rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei gleichen Vertragskonditionen ebenfalls weiterhin für das Düsseldorfer Unternehmen tätig sein“, heißt es dazu.

„Der Schwerpunkt von publicplan wird weiterhin auf Open-Source-Projekten liegen“, betont Christian Knebel. Durch die Übernahme erwarten beide Unternehmen zahlreiche positive Effekte. Als Teil des Segments „Allgeier Enterprise IT“ kann publicplan künftig auf ein großes Netzwerk an IT-Spezialisten und -Experten für Kundenprojekte im eGovernment-Bereich zurückgreifen.

„Mit der Zugehörigkeit zu Allgeier haben wir die Möglichkeit, unsere Wachstumspläne und unsere Strategie hervorragend umzusetzen. Das ambitionierte Ziel, unsere führende Position im Public Sector in Bezug auf Open-Source-Software weiter auszubauen, treiben wir so weiter voran“, so Knebel. „Entwicklungen wie die Corona-Warn-App haben uns darin noch weiter bestärkt. Kundennähe und Verständnis für Verwaltungsprozesse sind schon lange Kernkompetenzen von publicplan. Nun können wir die bereits enge Bindung an die Behörden verstärken – in den Ländern und im Bund“, ergänzt Knebel.

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Redaktion, eGovernment Computing