Modernisierungsagenda

Prozessorientiertes Denken hilft nicht nur vor Gericht!

| Autor / Redakteur: Wolfgang Brauchler / Ira Zahorsky

(Foto: ©-3desc---Fotolia.com)

Die hohe Dynamik der globalisierten Wirtschaft fordert auch von Behörden, sich bedarfsorientiert weiterzuentwickeln. Immer kürzere Zyklen bei der Einführung neuer Produkte verlangen von Unternehmen eine stärkere Prozessorientierung. Behörden können hier Erfahrungen aus der Wirtschaft auch für ihre Geschäftsprozessoptimierung nutzen.

Die BearingPoint Business-Process-Management-(BPM)-Studie bringt Transparenz in aktuelle Trends und den Umsetzungsstatus von nachhaltigem BPM.

Für die Teilnehmer der Studie lohnt Business Process Management, weil:

  • 1. die Effizienz (93 Prozent) gesteigert wird,
  • 2. die Transparenz (90 Prozent) erhöht wird und
  • 3. Standardisierungspotenziale (85 Prozent) gehoben werden.

Geschäftsprozessmanagement sorgt für eine laufende Transformation behördlicher Geschäftsabläufe. Der Geschäftsprozess soll qualitativ hochwertige, am Kundenbedarf orientierte Arbeitsergebnisse in möglichst geringer Zeit mit möglichst geringem Aufwand (schneller, effizienter und bürgernah) erzeugen.

Behörden können sich mit der Wirtschaft vergleichen und ihre eigenen Strategien entwickeln. 98 Prozent der befragten Teilnehmer erwarten, dass „nachhaltiges BPM“ in Zukunft wichtig oder sehr wichtig wird. Jedoch nutzen derzeit lediglich 38 Prozent ein professionelles BPM-Tool.

Laut unserer Studie und unseren Erfahrungen sind die drei größten Herausforderungen bei der Einführung von Business Process Management: Komplexität (87 Prozent), Ganzheitlichkeit (78 Prozent) und Top-Management-Unterstützung (78 Prozent). Die Einführung eines Geschäftsprozessmanagements erfordert daher klare strategische und operative Ziele:

  • Was wollen wir erreichen?
  • Worauf konzentrieren wir uns im ersten Schritt?
  • Wer unterstützt uns dabei?

Aus unseren gesammelten Projekterfahrungen empfehlen wir die Einführung in neun Schritten:

  • 1. Reifegrad ermitteln
  • 2. Prozessumfang definieren
  • 3. Prozesse optimieren
  • 4. Prozessmodell aufbauen
  • 5. Strategie klären
  • 6. Prozessorganisation festlegen
  • 7. Prozessmanagement einführen
  • 8. Prozesse messen und steuern
  • 9. Synergien realisieren

BPM-Studie und Handlungsempfehlungen

In Projekten haben wir Unternehmen wie Behörden erfolgreich geholfen, ihr Prozessmanagement und ihre Prozesse weiterzuentwickeln, um – je nach Situation und Ziel des Kunden – Kosten zu sparen, Effizienz zu erhöhen oder die Agilität zu verbessern. Bearing­Point ist zudem Mitausrichter des Eden Awards, der die prozessorientiertesten Unternehmen im deutschsprachigen Raum auszeichnet. Die Ergebnisse unserer BPM-Studie sowie weitere Handlungsempfehlungen finden Sie unter www.bearingpoint.com/de-de/7-6091/business-process-management-studie-2012-ergebnisse/?&p=353.

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