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Deutsche eGovernment-Entwicklung beweist Kontinuität Projekt eGovernment 2.0 abgeschlossen – Rogall-Grothe ist zufrieden

Redakteur: Gerald Viola

Wenn das kein Zeichen von Kontinuität ist: 2006 beschloss die schwarz-rote Koalition das Programm eGovernment 2.0 als Konkretisierung eines Teils der Gesamtstrategie im Regierungsprogramm „Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovation“. Jetzt konnte Cornelia Rogall-Grothe, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, eine positive Bilanz ziehen und den Abschlussbericht vorlegen.

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Rogall-Grothe: Zufrieden mit eGovernment-2.0-Projekt (Foto: BMI)
Rogall-Grothe: Zufrieden mit eGovernment-2.0-Projekt (Foto: BMI)
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Bundes-CIO unterstreicht, dass es während der Laufzeit des Programms umfangreiche Veränderungen in den Rahmenbedingungen von eGovernment gegeben habe:

„So wurde beispielsweise im Jahr 2007 das Konzept IT-Steuerung Bund beschlossen, das unter anderem den Rat der IT-Beauftrag-ten der Ressorts (IT-Rat) geschaffen hat, in dem die Strategien, Architekturen und Standards der IT der Bundesverwaltung gemeinsam beschlossen werden. Konsequenter Weise wurde auch die fachliche Verantwortung für das Programm eGovernment 2.0 an den IT-Rat übertragen. Seit dem Jahr 2009 erlaubt der neu eingefügte Artikel 91c des Grundgesetzes Bund und Ländern, bei der Planung, der Errichtung und dem Betrieb der für ihre Aufgabenerfüllung benötigten informationstechnischen Systeme mit größerer Verbindlichkeit zusammenzuwirken. Nach Inkrafttreten des Staatsvertrages zur Ausführung des Artikels 91c Grundgesetz (IT-Staatsvertrag) hat der dazu neu geschaffene IT-Planungsrat bereits seine Arbeit aufgenommen.“

Bürgerservice und Trankaktionsdienstleistungen im Vordergrund

Im Vordergrund des Regierungsprogramms eGovernment 2.0 standen die qualitative Optimierung und der weitere Ausbau des eGovernment-Angebots des Bundes durch möglichst durchgängig elektronische Transaktionsdienstleistungen sowie ein konsequent service- und nutzerorientiertes Angebot. Die Bundesregierung hatte vier Handlungsfelder identifiziert, um den Modernisierungsprozess in der Verwaltung und den Standort Deutschland durch eGovernment zu fördern.

Der Abschlussbericht geht ausführlich auf die vier Handlungsfelder Portefolio, Prozessketten, Identifikation und Kommunikation ein und erläutert das Erreichte anhand von Pilotprojekten, Best Practices und weiteren Beispielen.

Rogall-Grothe: „Die neuen Strukturen, Entwicklungen und Veränderungen schaffen umfangreiche neue Bedingungen und vor allem neue Möglichkeiten, die bei der Erstellung des Programms noch gar nicht existierten. Nun ist es an der Zeit, diese neuen Bedingungen und Möglichkeiten in neuen Initiativen aufzugreifen und zu nutzen – nicht um neu anzufangen, sondern um das bisher Erreichte weiterzuführen.“

Gedruckt oder elektronisch: Hier gibt‘s den Abschlussbericht

Der Abschlussbericht eGovernment 2.0 (Artikelnummer BMI10014) kann über den Publikationsversand der Bundesregierung angefordert werden: Postfach 481009, 18132 Rostock, eMail: publikationen@bundesregierung.de. Er steht aber auch zum Download im Internet.

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