Agiles Vorgehen[Gesponsert]

„Profiteure des OZGs sollten alle sein“

| Autor: Patrick Pensel

Computacenter begleitet Sie bei der Digitalisierug Ihrer Verwaltung.
Computacenter begleitet Sie bei der Digitalisierug Ihrer Verwaltung. (© Computacenter)

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Das Onlinezugangsgesetz ist für die Verwaltung in Deutschland und deren Partner aktuell einer der größten Treiber.

14 Themenfelder, 17 Unternehmens- sowie 35 Lebenslagen und dadurch rund 575 Fachverfahren sollen bis Ende 2022 digital zur Verfügung stehen. Die User stehen dabei im Fokus, denn das Ziel ist, Verwaltungsleistungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen einfach und intuitiv – wie beim Online-Einkauf – zur Verfügung zu stellen. Das ist die Messlatte, die die Verwaltung an sich selbst angelegt hat.

Portal versus digitale Prozesse

Projekte in dieser Größenordnung bedürfen einer strategischen Planung. Die verschiedenen behördlichen Institutionen und Gremien haben dazu einen Masterplan vorgelegt. Um im Anschluss an die Planung zügig zu konkreten Umsetzungsergebnissen zu kommen, die spürbar bei den Unternehmen und den BürgerInnen ankommen, sind die OZG-Verantwortlichen, die CDOs und CIOs der Bundesländer gefragt. Doch bei den Verantwortlichen scheiden sich durchaus die Geister: Während die einen­ unter Digitalisierung verstehen, eine Online-Plattform mit einem einheitlichen Zugang für die User anzubieten, wollen die andere es dabei nicht belassen. Stattdessen planen sie, den gesamten Verwaltungsprozess auf den Prüfstand zu stellen und innerhalb der Behörde die Abläufe auf den neuesten inhaltlichen und technologischen Stand zu bringen. Das Ziel ist es, medienbruchfrei arbeiten zu können. Je nach Bundesland und Behörde kann also die Digitalisierung der Verwaltung ganz unterschiedlich ausfallen.

Geschwindigkeit ­aufnehmen

Allen gemein ist, dass die nur noch verbleibenden 43 Monate gut genutzt sein wollen, um die vielen Fachverfahren zu transformieren. Der Zeitdruck und die hohen Sicher­heitsanforderungen, Themen wie Datensouveränität und Datensicherheit stehen sich dabei diametral gegenüber. Um diesen Zielkonflikt aufzulösen, ist es notwendig, Silogrenzen zu überwinden und Behörden-Prozesse schnell in IT-Prozesse zu übersetzen.

Zudem bieten Entwicklungsplattformen wie beispielsweise INVENTOX von Computacenter die Möglichkeit, durch agiles Vorgehen und engen Schulterschluss der Behörden mit Partnern und Dienstleistern, Software innerhalb sehr kurzer Zeit und in hoher Qualität zu entwickeln und live zu bringen. Durch Sprints in der Entwicklung werden Ergebnisse schnell test­fähig. Der Entwicklungszyklus ­neuer Lösungen kann damit um bis zu 15 Monate verkürzt werden.

User und Behörden sollten gleichermaßen profitieren

Wenn ein Unternehmen Fördergelder beantragt, weil man den MitarbeiterInnen zukünftig Elektro-Fahrzeuge anbieten möchte, dann ist der erste Schritt, dass das online möglich ist. Für das Unternehmen ist somit ein erster Mehrwert geschaffen. Doch auch die Verwaltung kann hier von einem modernen Prozess profitieren: wenn der Online-Antrag in der Verwaltung nicht mehr zur Prüfung, Genehmigung und schließlich zur Fördergeldauszahlung ausgedruckt und händisch bearbeitet werden muss oder die Veraktung analog erfolgt. Stattdessen ist der Online-Dienst im besten Fall intelligent mit den Verwaltungs-Fachverfahren verknüpft, die wiederum bestens integriert sind mit weiteren erforderlichen Services wie z. B. der elektronischen Akte. Das setzt voraus, dass der gesamte Prozess beleuchtet wird und die Fragen nach Sicherheit, Authentifizierung, Integrations-Plattformen und der eAkte beantwortet werden. Letztlich muss das Ganze auf einer Infra­struktur abgebildet werden, vom Anwender-Arbeitsplatz über das Netz bis ins Rechenzentrum. Die Digitalisierung der Verwaltung braucht also moderne Prozesse, zukunftsfähige und sichere Technologien und interdisziplinäre Teams für die Umsetzung.

Weitere Informationen...

...erhalten Sie auf der Website von Computacenter: www.computacenter.com/de/öffentlicher-sektor

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