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De-Mail und Online-Brief der Post Preiskampf: Kostet jede amtliche eMail 20 Cent?

| Redakteur: Gerald Viola

Auf der CeBIT wird die Deutsche Post wohl bereits ihr Konkurrenz-Produkt zur De-Mail aus dem Innenministerium vorstellen. Jetzt beginnt der Preispoker. Die Wirtschaftswoche berichtet vorab: Die Markteinführung der rechtsverbindlichen eMail der Post ist für Juni geplant. Die Online-Briefe sollen 20 Cent kosten.

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De-Mail oder Online-Brief: Umsonst gibt‘s nichts
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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Post wolle sich an der oberen Grenze der weltweit bereits bestehenden Angebote orientieren, die zwischen acht Cent in Dänemark und 22 Cent in Kanada liegen.

Damit würde die Deutsche Post deutlich über den geplanten Tarifen der Konkurrenz liegen. So sieht 1&1-Vorstand Jan Oetjen, verantwortlich für die eMail-Anbieter Web.de und GMX, den Preis für eine De-Mail eher bei unter 15 Cent, möglich seien aber auch „einstellige Centbeträge pro De-Mail“, sagte er der Wirtschaftswoche. Die endgültige Preisstrategie habe er „aber noch nicht festgelegt“. Seit Oktober 2009 testen bereits mehrere Unternehmen wie Deutsche Telekom und 1&1 in einem Pilotprojekt in Friedrichshafen am Bodensee die De-Mail.

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