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PowerPC

| Redakteur: Gerald Viola

Der PowerPC ist eine Mikroprozessor-Architektur, die von Apple, IBM und Motorola gemeinsam entwickelt wurde. Der PowerPC basiert auf Reduced-Instruction-Set Computing (RISC). Die drei

Der PowerPC ist eine Mikroprozessor-Architektur, die von Apple, IBM und Motorola gemeinsam entwickelt wurde. Der PowerPC basiert auf Reduced-Instruction-Set Computing (RISC). Die drei Entwicklungsunternehmen haben die PowerPC Architektur zum offenen Standard gemacht und fordern andere Unternehmen dazu auf, darauf aufzubauen.

Von IBM entwickelt, stützt sich das Reduced-Instruction-Set Computing (RISC) auf Studien, die zeigen, dass die einfachsten Computerbefehle am häufigsten ausgeführt werden. Traditionell wurden Prozessoren so entworfen, dass sie auch komplexere Befehle ausführen können. Das RISC führt die komplexeren Befehle als Kombination einfacher Befehle aus. Der Prozessortakt kann sich somit nach einfacheren und schnelleren Operationen richten, dadurch kann der Mikroprozessor mehr Befehle bei einer gegebenen Taktgeschwindigkeit ausführen.

Die PowerPC-Architektur stellt eine Alternative zu den gängigen Prozessor-Architekturen dar, einschließlich der von Pentium. Der PowerPC wurde ursprünglich für die RS/6000 Workstation von IBM mit seinem Unix-basierten Betriebssystem, für AIX und für Macintosh-Computer von Apple verwendet. Heute werden die PowerPC Chips auch für diverse andere Anwendungen genutzt, beispielsweise in Internet-Geräten, Spielekonsolen, Routern, Telekommunikations-Switches, interaktiven Multimediageräten, Steuergeräten für Autos und industriellen Robotern.

(ID:2021143)