Modernste IT im Schulalltag Potsdam: Oberstufenzentrum stattet Klassenzimmer mit Thin Clients aus

Redakteur: Gerald Viola

Rund 30 Schüler sitzen vor ihren Monitoren. Die Aufgabenstellung lautet: „Recherchiert nach den rechtlichen Vorschriften, die bei der Gründung eines Unternehmens eingehalten werden müssen!“ Die Förderung von Medienkompetenz und der sichere Umgang mit dem Computer ist ein elementarer Bestandteil des Unterrichts für die rund 2.800 Schüler und Auszubildenden an der Berufsschule für Wirtschaft und Verwaltung in Potsdam.

Anbieter zum Thema

Egal, in welchem Klassenzimmer sich ein Schüler oder ein Lehrer gerade befindet, kann er sich mit seinem persönlichen Passwort einloggen und von jedem Arbeitsplatz aus auf seine Dateien zugreifen.

Diese moderne Ausstattung erhielt die Berufsschule im Zuge einer Komplettsanierung, die dieses Jahr abgeschlossen wurde. Für die Bearbeitung von Rechercheaufgaben oder für das Erlernen des Zehn-Finger-Systems arbeiten die Schüler entweder in Arbeitsgruppen an Computer-Inseln oder in Räumen, die komplett mit Computer-Arbeitsplätzen ausgestattet sind. In allen Räumen gibt es mindestens einen Computer für die Unterrichtsgestaltung. So lassen sich zum Beispiel die Ergebnisse von Gruppenarbeiten mithilfe eines an den Thin-Client-Monitor angeschlossenen Beamers präsentieren. Auch ein Multifunktionsgerät zum Scannen, Drucken und Kopieren gehört zu jedem Lehrer-Arbeitsplatz.

In den Fachräumen sind Schüler-Arbeitsplätze mit branchenspezifischer Software und einem Internetzugang ausgestattet. Davon profitieren Unterrichtsmethoden, die vor allem selbstständige Schülerarbeit und eigenverantwortliches Lernen unterstützen. Außerdem lassen sich Lernergebnisse mit großer Effizienz und Qualität präsentieren. Eine komfortable pädagogische Nutzeroberfläche vereinfacht die Unterrichtsgestaltung für die Lehrkräfte. So ist ein zielgerichtetes Arbeiten bei minimaler Einarbeitungszeit für Schüler und Lehrer möglich.

Ein zuverlässiger Partner für Installation und Wartung

Wie bei staatlichen Aufträgen üblich, wurde das Projekt öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung gewann das Systemhaus PIXEL Systeme, das sich aufgrund seiner Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Schulen als verlässlicher Partner qualifizierte. Im Vordergrund der zu erfüllenden Ausschreibungskriterien standen Umweltverträglichkeit und Energiesparmanagement. Ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis spielte darüber hinaus eine entscheidende Rolle.

Nächste Seite: Flexibilität war ein wichtiges Argument

Pixel Systeme überzeugte mit einem wegweisenden Angebot für die Computerausstattung und die langfristige Betreuung. Zusätzlich zur Installation des Systems enthielt das Angebot ein Service- und Wartungspaket. Um bei den Gesamtkosten das beste Angebot abgeben zu können, hat das Systemhaus der Schule eine Ausstattung mit Thin Client Displays von Samsung empfohlen. „Samsung hat den Thin Client vollständig in den Monitor integriert. Diese Kombination aus Thin Client und Display ist für das Schulumfeld ideal, weil sie wenig Platz beansprucht und auch weniger Kabel verlegt werden müssen“, erklärt Gudrun Meier, Geschäftsführerin vom Systemhaus.

Darüber hinaus erlauben die Thin Clients einen lautlosen Betrieb und haben keine fehlerträchtigen Komponenten wie zum Beispiel Festplatten, die im Schadensfall ausgetauscht werden müssten. Auch die Flexibilität von Thin-Client-Umgebungen war ein wichtiges Argument. Die Thin Clients holen sich die Anwendungsprogramme und Daten per Netzwerk von einem zentralen Windows Server. Das bietet Vorteile bei der Wartung und bei der Sicherheit, denn alle Thin Clients können zentral von Pixel Systeme administriert werden. Außerdem lassen sie sich einfach mit einer aktuellen auf das Themengebiet zugeschnittenen Software-Umgebung ausrüsten.

Günstiger und ökologisch sinnvoller

Das Konzept des Systemhauses mit den Thin-Client-Arbeitsplätzen überzeugte bei allen wichtigen Kriterien: Umweltverträglichkeit, Energiesparmanagement und Preis-Leistungs-Verhältnis.

„Die Lebensdauer von Thin Clients ist sehr lang – wir werden sie in den nächsten zehn Jahren sicher nicht austauschen müssen“, sagt Christina Weigel, Schulleiterin des Oberstufenzentrums Potsdam. „Wenn wir mehr Speicherplatz brauchen oder neue anspruchsvollere Computeranwendungen laufen sollen, müssen wir lediglich den Server aufrüsten. Das ist natürlich deutlich günstiger und auch ökologisch ein vernünftiges Vorgehen.“

Außerdem verbrauchen Thin Clients deutlich weniger Strom – bei 300 Arbeitsplätzen kommt da schon eine Menge zusammen. „Das Geld haben wir übrig, um neue Anwendungen für die Schüler zur Verfügung zu stellen“, freut sich Schulleiterin Weigel.

(ID:2041336)