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Isprat-Studie: Soziale Netzwerke für die Verwaltung Posten, bloggen, teilen – braucht Verwaltung soziale Netzwerke?

| Redakteur: Manfred Klein

Nun hat auch der Isprat – Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V. eine Studie zum Einsatz sozialer Netzwerke innerhalb der Verwaltung veröffentlicht. Gegen diese spezielle Variante sprächen weder verfassungs- noch datenschutzrechtlich Bedenken, so die Verfasser.

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10 Handlungsempfehlungen für soziale Netzwerke
10 Handlungsempfehlungen für soziale Netzwerke
(Foto: kbuntu - Fotolia.com)

Nicht nur das, nach Ansicht der Autoren überwiegen die Vorteile mögliche Nachteile bei Weitem. „Die Verwaltung sollte ein soziales Netzwerk einführen, angesiedelt beim IT-Planungsrat. Ein solche Kommunikations- und Arbeitsplattform für die Verwaltung fördert Zusammenarbeit, wirkt angesichts bestehender Informationssilos und anstehender Pensionierungswellen Wissensverlust entgegen und erspart Behörden Zeit und Geld für Dokumentenaustausch oder Dienstreisen“, heißt es dazu.

Und: „Verfassungs- und datenschutzrechtlich spricht nichts dagegen, solange das soziale Netzwerk ein Angebot aus der Verwaltung für die Verwaltung ist und keine datenschutzrechtlich bedenklichen Plattformen privater Anbieter nutzt“, so das Fazit der Studie.

Durchgeführt wurde die Untersuchung „Ein soziales Netzwerk als internes Kommunikationsmittel für die Öffentliche Verwaltung“, vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme und der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer.

Die Studie erhebt den Anspruch, sowohl die rechtlichen, wie auch technischen und organisatorischen Aspekte, ob ein soziales Netzwerk ein geeigneter Kommunikationskanal für die Verwaltung ist, untersucht zu haben.

Daraus leiteten die Forscher zehn Empfehlungen ab, die bei der Entscheidung helfen sollen, warum und wie ein soziales Netzwerk eingeführt werden soll.

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