Brandenburg

Polizei und Justiz holen mehr Auskünfte bei Mobilfunkbetreibern ein

| Autor / Redakteur: dpa/bb / Ira Zahorsky

Handydaten sind bei der Polizei zur Strafverfolgung oder für die Suche nach Vermissten gefragt.
Handydaten sind bei der Polizei zur Strafverfolgung oder für die Suche nach Vermissten gefragt. (© sdecoret - stock.adobe.com)

Polizei und Staatsanwaltschaften in Brandenburg holen von Mobilfunkbetreibern immer häufiger Auskünfte über den Standort von Handys, Telefonnummern und Gesprächsdauer ein. Das geht aus der Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage aus der Grünen-Landtagsfraktion hervor.

Im Jahr 2017 gab es 340 Fälle, in denen die Polizei Handydaten bei der Suche nach Vermissten und bei Ankündigung eines Selbstmords abfragte. Das waren rund 60 mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl zeitlich begrenzter Speicherungen von Telefonnummern, Nummern von Kundenkarten oder Daten für die Positionsbestimmung zur Strafverfolgung stiegen dem Ministerium zufolge. Dagegen gingen gerichtlich angeordnete Verfahren zurück, bei denen Telefongespräche aufgezeichnet wurden, um Straftaten zu verfolgen.

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