Rückkehr zu Microsoft

Polizei Niedersachsen wird Open-Source-Betriebssystem aufgeben

| Autor: Ira Zahorsky

Die Polizei Niedersachsen will aus wirtschaftlichen Gründen zurück zu Microsoft.
Die Polizei Niedersachsen will aus wirtschaftlichen Gründen zurück zu Microsoft. (Foto: Linux und Microsoft; Montage: Ira Zahorsky)

Bereits im Juli geschrieben und kürzlich bei netzpolitik.org veröffentlicht wurde eine eMail des Niedersächsischen Landespolizeipräsidenten Uwe Binias, in der er davon ausgeht, dass die Polizei Niedersachsen künftig wieder mit Microsoft statt Linux als Betriebssystem arbeiten wird.

Im Frühjahr 2012 war eine landesweite Projektgruppe damit beauftragt worden, eine Strategie zu erarbeiten, die den Einsatz der ITK-Technologie in der Landespolizei Niedersachsens zukunftsfähig ausrichten sollte. Ausgehend von den strategischen Ergebnissen der Projektgruppe sollte nun unter anderem mit der Umsetzung der Einplattformstrategie begonnen werden.

Der Niedersächsische Landespolizeipräsident Uwe Binias geht in einer eMail vom 1. Juli 2014 davon aus, dass es „auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu einer Systementscheidung entsprechend dem Landesstandard zugunsten von Microsoft kommen“ werde. Die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen sei bereits mit der „Aufwandschätzung für eine Migrationskonzept beauftragt“ worden. Die zentrale Administration der polizeilichen Clients könne bereits im Jahr 2018 realisiert sein, so Binias.

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