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Open Government Politik und Verwaltung müssen verstärkt auf ePartizipation setzen

Autor / Redakteur: Giordano Koch, Maximillian Rapp / Manfred Klein

Die Online-Dialogplattform „Aufbruch Bayern“ führte in nur acht Wochen zu einer beachtlichen Sammlung von 750 Ideen und Konzepten sowie zu spannenden Diskussion. Doch warum bestehen noch immer Vorbehalte gegenüber Open-Government-Lösungen, obwohl eine Vielzahl von Beispielen, auch aus der Wirtschaft, zeigen, dass im Schulterschluss mit den Bürgern, neue Wege und neue Ideen erschlossen werden können?

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Protestbewegungen, wie jene in Frankreich gegen die umstrittene Einführung der neuen Rentenreform oder der Tea-Party in den Vereinigten Staaten von Amerika gegen die weitere Erhöhung der Staatsschulden, scheinen spätestens seit Stuttgart 21 auch in Deutschland eine noch nie da gewesenen Stufe erreicht zu haben.

Während Politik und Medien in der Politikverdrossenheit der Bürger den Grund für die viel zitierte Entpolitisierung der Gesellschaft ausfindig machen wollen, drängen gleichzeitig immer mehr Menschen darauf, ihre Meinung hinsichtlich aktueller sozio-politischer Themen äußern zu können und politisches Gehör zu finden. Da die konventionellen Möglichkeiten der Beteiligung, namentlich der Beitritt in eine Partei, auf immer größere Abneigung stößt, fordern die Bürger modernere und innovativere Partizipationsmöglichkeiten.