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EU-Ministerkonferenz “Borderless eGovernment Services for Europeans” Polen und Deutschland planen Zusammenarbeit bei der Einführung von ePässen

Redakteur: Manfred Klein

Die künftige Entwicklung von eGovernment-Diensten in der Europäischen Union war das Hauptthema der zweitägigen europäischen Ministerkonferenz „Borderless eGovernment Services for Europeans“ im polnischen Poznan. Die Konferenz wurde auf Initiative Polens durchgeführt, das turnusgemäß bis zum 31. Dezember die EU-Ratspräsidentschaft inne hat.

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Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, diskutierte mit den Ministern aus der EU die Zukunft von eGovernment
Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, diskutierte mit den Ministern aus der EU die Zukunft von eGovernment
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf der Konferenz diskutierten rund 800 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik welche Hürden die Einführung eGovernment-Dienstleistungen in der Europäischen Union behindern. Die Notwendigkeit der Weiterentwicklung grenzenlosen elektronischen Behördendienste für Bürger und Unternehmen in Europa wurde dabei besonders hervorgehoben.

Am ersten Tag der Konferenz fand zudem ein informelles Treffen der in den Teilnehmerstaaten für eGovernment zuständigen Minister statt. Erörtert wurden hier Fragen zur internationalen Anerkennung des elektronischen Personalausweises, die Probleme grenzüberschreitender eGovernment-Services sowie die Interoperabilität von eGovernment-Diensten. Eines der wichtigsten Themen der Diskussion war die Fortsetzung und Weiterentwicklung der EU Large-Scale-Pilot-Projekte im eGovernment.

Während des Ministertreffens, unterzeichneten Polen und Deutschland eine Absichtserklärung (Letter of Intent) zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit bezüglich des Erfahrungsaustausches bei der Einführung elektronischer Ausweise.

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