Public Service Summit 2010

People powered Public Sector

11.01.2011 | Autor / Redakteur: Franz-Reinhard Habbel / Manfred Klein

Der Summit fand im Stockholmer Rathaus statt
Der Summit fand im Stockholmer Rathaus statt

Minister, Staatssekretäre, Bürgermeister, Wissenschaftler und IT-Experten aus aller Welt nahmen am 9. Public Service Summit 2010 in Stockholm teil. Das seit neun Jahren von der Stadt Stockholm und Cisco durchgeführte Treffen stand unter dem Motto: „From Crisis to Opportuntiy – Reinventing the Public Sector“.

Mit dem Titel waren die Zeichen gesetzt: Die Öffentliche Verwaltung befindet sich in vielen Ländern in einem massiven Prozess der Transformation. Es gilt den Herausforderungen bei knapper werdenden Budgets zu begegnen, den Service und die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen zu verbessern. Notwendig ist eine Reform der Institutionen mit Blick auf eine bessere Vernetzung und bessere Koordination untereinander und mit Bürgern und Unternehmen.

Die aktive Einbindung von Bürgern in Form der „Co-Produktion“ führt dazu, dass der Staat mit den Menschen wächst und ihnen nicht zur Seite gestellt wird. Mitmachen, Teilhaben, Kooperation und Collaboration sind Schlüsselwörter dieses neuen dynamischen Staatsverständnisses. Sind Politik und Verwaltung darauf überhaupt vorbereitet? Können Bürger bei politischen Entscheidungen außerhalb von Wahlen angemessen mitwirken? So lauteten die zentralen Fragen. Weltweit führende Experten machten auf dem Kongress in Stockholm deutlich, dass der Wunsch der Bürger nach Mitgestaltung der öffentlichen Angelegenheiten insbesondere in den Städten stark zunimmt. People powered public sector wird das Zusammenleben der Menschen überall auf der Welt verändern.

Das damit verbundene Kraftfeld der Bürgergesellschaft zeigt sich in ersten Ansätzen auch in Deutschland, wird aber von der Politik noch nicht genügend beachtet. Die Bürger aber handeln bereits im Sinne dieses neuen Selbstverständnisses – Handlungen aber schaffen neue Realitäten. Und neue Realitäten bilden die Grundlage für politische Entscheidungen.

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