Peltier effect | Peltier-Effekt

Redakteur: Gerald Viola

Der Peltier-Effekt ist ein Temperaturunterschied, der dadurch zustande kommt, dass man zwei mit einem Stück Halbleitermaterial verbundene Elektroden unter Stromspannung setzt. Dieses

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Der Peltier-Effekt ist ein Temperaturunterschied, der dadurch zustande kommt, dass man zwei mit einem Stück Halbleitermaterial verbundene Elektroden unter Stromspannung setzt. Dieses Phänomen kann nützlich sein, wenn man Wärme von einem Medium zu einem anderen übertragen muss. Der Peltier-Effekt ist einer von drei thermoelektrischen Effekten; die anderen beiden heißen Seebeck- und Thomson-Effekt.

Bei der Durchführung des Peltier-Effektes bestehen die Elektroden üblicherweise aus sehr gut elektrisch leitendem Metall. Durch das Halbleitermaterial zwischen den Elektroden entstehen zwei Anschlüsse zwischen ungleichem Material, dadurch wiederum entsteht ein Doppelthermoelement. Wenn eine Gleichstromspannung an zwei Elektroden angewandt wird, um elektrischen Strom durch den Halbleiter zu treiben, dann fließt Wärmeenergie in Richtung der Ladungsträger.

Der Peltier-Effekt wird für die thermoelektrische Kühlung elektronischer Geräte und Computer genutzt, wenn die herkömmlichen Kühlmethoden unpraktisch sind.

Der Peltier-Effekt ist nach seinem Entdecker, dem französischen Physiker Jean-Charles Athanase Peltier benannt.

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