Die IT kann auch extern gemanaged werden

PC-Arbeitsplätze kosteneffizient und zukunftsorientiert bereitstellen

15.12.2009 | Autor / Redakteur: Sven Mulder / Gerald Viola

Mehr als 80 Prozent aller Kosten eines IT-Arbeitsplatzes fallen im Betrieb an, ein großer Teil davon resultiert aus Verwaltungs- und Energiekosten. Durch hoch standardisierte Services lassen sich diese Kosten nachhaltig senken. Externe Anbieter helfen Behörden dabei, die für sie optimale Infrastruktur umzusetzen und so Kosten und Arbeitsaufwand zu sparen.

Der optimale IT-Arbeitsplatz für Verwaltungsmitarbeiter variiert je nach Einsatzbereich. Im Büro kommt es vor allem auf schnellen Zugang zu zentralen Informationen und Anwendungen sowie optimale Unterstützung von vielschichtigen, parallelen Tätigkeiten, beispielsweise durch große Flexibilität der bereitgestellten individuellen Software oder eine hohe Speicherausstattung, an.

Für Anwender, die viel im Außendienst unterwegs sind – etwa Lebensmittelkontrolleure, Steuerprüfer oder Abgeordnete aus Magistrat und Kreistag – steht dagegen die Mobilität der IT und damit das Arbeiten ohne feste Netzanbindung im Vordergrund. Um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer Vielfalt an Software, Hardware und Lösungsplattformen.

Dies und die Forderung nach einem einheitlichen Management bringt jedoch eine hohe Komplexität mit sich, die mit knappen internen Ressourcen meist nicht effizient zu lösen ist. Daher ist es sinnvoll, die IT-Ausstattung weitgehend zu standardisieren. Allerdings sollte sie über genügend flexible Stellschrauben verfügen, sodass sie den einzelnen Anwendungsfeldern gerecht wird.

Managed-Services-Modelle erfüllen diese Bedingungen und stellen daher oftmals eine sinnvolle Alternative zum Eigenbetrieb dar. Dabei übernimmt ein spezialisierter Dienstleister den Betrieb der IT. Eine Behörde kann durch die flexibel und modular aufgebauten Servicekomponenten gezielt diejenigen Teilaufgaben auslagern, bei denen besondere Herausforderungen erfüllt werden müssen, sich der Eigenbetrieb nicht lohnt oder für die kein Know-how oder Personal zur Verfügung stehen. So lassen sich die Kosten- und Skalenvorteile von klassischem Outsourcing nutzen, jedoch bleibt die Kontrolle über die eigenen IT-Prozesse im Haus.

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