Online-Wahlkampf 2009

Parteitage im Web?

28.09.2009 | Autor / Redakteur: von Christian Mohser, Vorsitzender des Vorstandes, und Ingrid Kloos, stv. Vorsitzende des Vorstands, / Manfred Klein

Entspanntes Plaudern über Politik im Web: Sebastian Reichel, Willi Kaczorowski, Dr. Stefan Hennewig (v.l.)
Entspanntes Plaudern über Politik im Web: Sebastian Reichel, Willi Kaczorowski, Dr. Stefan Hennewig (v.l.)

Keine Partizipationsplacebos

Eine weitere Frage aus dem Publikum bezog sich auf den tatsächlichen Grad der Einflussnahme, der über Web 2.0 erreicht werden kann.

Scheffler, FDP, stellte dar, dass die Rückkanäle zwar die Aufnahme von Trends und Meinungsbildern erlauben, aber die parteiinternen Verfahren zur Beschlussfindung nicht aufgebrochen würden. „Wer beim Wahlprogramm der FDP mitreden möchte, kann über das Web zwar Impulse geben, aber keine Entscheidungen herbeiführen: Auch die Online-Anträge gehen den normalen Gang.“

Dr. Hennewig, CDU, erinnerte an Parteitage im Internet, die mangels Nachfrage bald wieder eingestellt wurden. Und mahnte: „Wir sollten keine Partizipationsversprechen machen, die nicht eingehalten werden können. Partizipationsplacebos können uns nur schaden.“

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