News Open Source: Zwei Schritte vor, einen zurück

Redakteur: Gerald Viola

Nach einer Meldung der Süddeutschen Zeitung hat der Ältestenrat des Deutschen Bundestages beschlossen, die Groupware-Anwendung Microsoft Exchange einzuführen. Damit stehen den Linux-Anwendungen

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Nach einer Meldung der Süddeutschen Zeitung hat der Ältestenrat des Deutschen Bundestages beschlossen, die Groupware-Anwendung Microsoft Exchange einzuführen. Damit stehen den Linux-Anwendungen im Bundestag harte Zeiten bevor. Der deutsche Linux-Verband jedenfalls soll, nach Angabe der Süddeutschen Zeitung, inzwischen rechtliche Schritte gegen die umstrittene Entscheidung prüfen.Hingegen meldet die italienischen Zeitung La Republicca, nach einer Meldung von Heise Online, dass das italienische ]Parlament seine 3500 Server und Desktops auf Linux umstellen wird. Laut Heise verspricht sich die Regierung von diesem Schritt finanzielle Einsparungen.In Japan wiederum hat das Wirtschaftsministerium beschlossen, dass in den Verwaltungen künftig Software bevorzugt werden muss, die sich an offene Standards wie das Dokumentenformat ODF (Open Document Format) hält. Bislang wurde bei Ausschreibungen jene Software bevorzugt, die sich an marktdominierenden Produkten wie etwa Microsoft Office orientiert. In Zukunft muss ein Programm mit allen internationalen, offenen Dateiformaten zu Recht kommen.

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